Ortstermin für den Bauausschuss im Feuerwehrhaus Hütten. Die Umbauarbeiten an den Sanitäranlagen haben zwischenzeitlich begonnen. Bürgermeister Edgar Knobloch, CSU, erklärt: "Wir wollten es erst minimalistisch. Aber das ist ein Krampf." Schließlich sind Veranstaltungen wie das Maibaumfest oder die Kirchweih überregional bekannt und das Feuerwehrhaus werde regelmäßig genutzt. Stattdessen sollen die Toiletten nun komplett saniert werden. Knobloch sagt: "Es soll schon nach was aussehen." Stadtbaumeister Hans Rettinger informiert über die Arbeiten: "Es soll neu vollgefliest werden. Das ist auch zum Reinigen einfacher." Dazu kommen kleinere Umgestaltungen und eine Lüftung wird eingebaut. Die Stadt hat den Auftrag bereits an einen Anbieter vergeben, die Feuerwehr werde ihn mit Eigenleistungen unterstützen.
Das Großprojekt "Operational Readiness Training Complex" für mehrere Hundert Millionen Euro geht in die nächste Phase. Die US-Armee plant den Neubau eines Kantinengebäudes mit Ver- und Entsorgungsanlagen zwischen dem östlichen Camp Aachen und der westlich angrenzenden "Alten Amberger Straße". Dazu gehört ein Speisesaal mit zwei Gasträumen und je 256 Plätzen sowie ein Küchenbereich mit Verwaltung und Technik. In der Küche kann das Personal 1428 Mahlzeiten in 90 Minuten kochen. Es entstehen Arbeitsplätze für zwölf Soldaten und zwölf Mitarbeiter. Thomas Weiß, SPD, erkundigte sich nach Stellen für deutsche Zivilbeschäftigte. "Die Betriebsvertretung wirkt immer darauf hin", antwortete Knobloch. Mittlerweile sei es aber so, dass die US-Armee viele Stellen gar nicht besetzen kann.
In der Hangstraße hat schon vor einiger Zeit ein Bauherr an einem Hang gebaut. Nun möchte er oberhalb dieses Hangs einen Sichtschutzzaun mit einer Höhe von 1,80 Metern errichten. Der Bebauungsplan sieht aber nur maximal 1,20 Meter Höhe vor. Der Nachbar hat sein Einverständnis erklärt. Die Stadträte fürchten aber einen Präzedenzfall. Einen ähnlichen Antrag im Ochsenhut haben sie kürzlich abgelehnt und die Mehrheit wollte bei dieser Linie bleiben. Bei zwei Gegenstimmen versagten sie das gemeindliche Einvernehmen.
Timo Schön (SPD) fragte angesichts des Winteranbruchs nach Streukästen in der Alten Amberger Straße. Der Bürgermeister versprach diese wieder aufzustellen. Auch erinnerte er noch einmal an die Ehrung der Stadträte Thomas Mayer und Anita Stauber, beide CSU, die für ihr mehr als 18-jähriges Engagement in einem Kommunalparlament mit der kommunale Dankurkunde bekommen haben.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.