23.08.2018 - 11:26 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Eine Spende für den Heimweg

Verkauf von Kräuterbuschen, Osterlämmern - und kerzen, sowie viele weitere Projekte - der Missionskreis Grafenwöhr des Pfarrgemeinderats ist das ganze Jahr über aktiv und unterstützt laufend wohltätige Aktionen.

Maria Zitzmann, Anita Heßler und Theresia Hacker (v.l.) überreichten Vivien Somda 1000 Euro für den Bau eines Gemeindehauses in Burkina Faso.
von Stefan NeidlProfil

Verkauf von Kräuterbuschen, Osterlämmern - und kerzen, sowie viele weitere Projekte - der Missionskreis Grafenwöhr des Pfarrgemeinderats ist das ganze Jahr über aktiv und unterstützt laufend wohltätige Aktionen. Bemerkenswert ist dies, betont Organisatorin Anita Heßler, da die Arbeit des Aktionsbündnisses nur aus ehrenamtlichen Helfern besteht, die ihre Leistung unentgeltlich erbringen. Da ist man über jede Unterstützung dankbar. Umso schmerzlicher ist nun der Verlust von Co-Organisatorin Theresia Hacker. Die Grafenwöhrerin engagiert sich seit 20 Jahren im Missionskreis und plante, führte und managte verschiedenste Projekte. Nun aber möchte sie etwas kürzer treten und sich aus der Leitung zurückziehen. Als ehrenamtliche Helferin bleibt sie der nützlichen Organisation selbstverständlich erhalten. Mit Maria Zitzmann hat sich eine kompetente Nachfolgerin gefunden, die nun versuchen wird in die großen Fußstapfen zu treten.

Mit Vivien Somda scheidet nun auch die Urlaubsvertretung von Pfarrer Bernhard Müller und kehrt in seine Heimat Burkina Faso zurück. Der Missionskreis gab ihm dafür 1000 Euro mit auf dem Weg, um dort den Bau eines Gemeindehauses voranzutreiben. Das Mehrzweckgebäude in Gora in der Diözese Diébougou soll als Kapelle, Klassenzimmer und Versammlungssaal genutzt werden können. Die Finanzierung dort funktioniert für gewöhnlich durch den Verkauf der Kollekte von Getreide - Somda betont, dass der Betrag von 1000 Euro dem Wert der Kollekte von zwei ein halb bis drei Jahren entspricht.

Weitere 500 Euro des Missionskreises kommen dem Verein "Kilimahewa - Hilfe für Tansania" zu Gute. Die Organisation wurde bereits mehrfach unterstützt und kümmert sich um den Aufbau eines Hospitals vor Ort. Federführend ist dabei Bruder Markus Forster aus Schwarzenbach. Er möchte die Spende für die Installation einer medizinischen Druckluftversorgung der OP-Räume und für die Wasseraufbereitung des vorhandenen Trinkwassers für medizinische Zwecke verwenden. Die Aufträge sind bereits erteilt und die Bezahlung steht an, weshalb Forster für jede Spende dankbar ist. Organisiert wird die Übergabe von Bernhard Forster, dem Bruder von Markus Forster.

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