So ganz ist SPD-Stadträtin Conny Spitaler mit der Berichterstattung über die jüngste Stadtratssitzung nicht einverstanden. In dem Artikel wurde über die Diskussion im Gremium über ihren und Anita Heßlers (CSU) Antrag auf Errichtung eines Urnenwaldfriedhofs berichtet.
Darin heißt es: "Sie (Spitaler) könnte sich sogar einmal einen Umzug der jetzigen Urnenwand auf dem Friedhof auf den neuen Urnenwaldfriedhof vorstellen." Spitaler versichert, das nicht gemeint zu haben.
In ihrem Wortbeitrag sei es um eine Integration der Urnen aus der alten Urnenwand auf dem kirchlichen Friedhof in die neuere Urnenwand dort gegangen: "Mich haben schon Leute angesprochen, dass die alte Urnenwand nicht mehr schön sei und ob man nicht was machen könne."
Dieses Missverständnis sei für sie durch eine Verwechslung der Wörter "Urnenwand" und "Urnenwald" entstanden. Wegen der Coronapandemie tagt der Stadtrat augenblicklich im großen Sitzungssaal des Sportparks mit dem vorgeschriebenen Abstand. Auch deswegen sei es für sie selbst schon mal möglich, etwas falsch zu verstehen.
Wohlmöglich haben auch Stadträte sie falsch verstanden, vermutet die SPD-Stadträtin, denn die folgende Diskussion sei für sie verwirrend gewesen. Es seien Punkte angesprochen worden, die sie gar nicht gemeint habe. Erst durch die Berichterstattung habe sie das Missverständnis erkannt.
"Niemals würde ich den Menschen vorschreiben, was sie mit ihren Urnen tun sollen und dass sie diese nun im Wald aufstellen müssten", betont Spitaler.
















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