16.08.2019 - 09:31 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Vertrauen auf Marias Schutz

Die alte Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt hatte am Donnerstag Patrozinium. Die Pfarrgemeinde würdigte dies im Gottesdienst entsprechend.

Pfarrer Gilbert und Monsignore Karl Wohlgut feiern an Mariä Himmelfahrt Eucharistie
von Autor AZProfil

In unserem Glauben werde vieles in Bildern, Zeichen und Symbolen dargestellt. Dies könne den Glauben stärken, meinte einleitend Monsignore Karl Wohlgut, der mit Pfarrer Gilbert aus Kenia Eucharistie feierte. Die Pfarrkirche sei nach Osten, Richtung aufgehender Sonne, errichtet, erinnerte er. Das Altarbild mit der Aufnahme Mariens in den Himmel wolle uns gleichsam sagen: „Du, Christ, schau nach vorn, das ist deine Zukunft!“

Wohlgut skizzierte in seiner Predigt zunächst das stark gewandelte Bild der Frau von früher zu heute und wandte sich dann der Gottesmutter zu, deren Aufnahme mit Leib und Seele in den Himmel Papst Pius XII. 1950 zum Dogma erklärte. In Bildern definierte er Maria als starke, mütterliche, ergreifend-heroische Frau, die bis zuletzt in Treue zu ihrem Sohn unter dem Kreuz gestanden habe. Im Leid und angesichts des Todes habe sie ihre Liebe geoffenbart. Diese Frau habe Jesus uns zur Mutter gegeben. Die Aufnahme in den Himmel sei für Maria Bestätigung ihres „gottverbundenen Lebens“ gewesen und stelle für jeden Christen eine hoffnungsvolle Verheißung dar. Monsignore Wohlgut bilanzierte: „Wer auf Gott vertraut, wird seine Vollendung finden im Reich Gottes. Jesus ist gekommen, damit wir das Leben in Fülle haben. Maria hat er uns als Ziel des Lebens gegeben!“ Die Fürbitten, gelesen von Lektorin Doris Baumann, waren auf Marias Schutz und Fürbitte für uns ausgerichtet. Irmgard und Siegfried Wolf hatten den Altarraum einmal mehr prächtig geschmückt.

Die Kräutersegnung sei „ein Lobpreis auf die Schöpfung. In den Heilkräutern und Blumen hat Gott uns eine wunderbare Welt beschert“, betonte Wohlgut vor der traditionellen Handlung abschließend. Pfarrer Gilbert aus Kenia, der Stadtpfarrer Bernhard Müller während seines Urlaubs „so souverän vertreten hat“, wünschte er alles Gute für die Zukunft.

Irmgard und Siegfried Wolf hatten den Altarraum liebevoll mit Blumen und Kräutern geschmückt.

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