Einigen Bürgern sind sie schon aufgefallen: Die Bäume entlang der Alten Amberger Straße haben grüne Säcke um ihre Stämme geschnürt. Dies sorgte bereits für einige verwunderte Blicke und Anrufe bei Stadt und Bauhof.
Bautechniker Oliver Fehr, Bürgermeister Edgar Knobloch und Stadtgärtnermeister erklären nun, wofür die Säcke sind. Sie spenden dem Baum für acht bis zehn Stunden Wasser. Kleine Löcher im Inneren ermöglichen eine konstante Wasserabgabe, anstelle eines einmaligen starken Gießens. Das könnten die Wurzeln oft gar nicht aufnehmen. Gleichzeitig wird dadurch der Boden stets feucht gehalten und der Stamm am Fundament vor Sonneneinstrahlung geschützt.
Durch die Reißverschlüsse an den Säcken können auch mehrere kombiniert werden, um dickere Stämme zu umschließen. Sechs Bäume in der Alten Amberger Straße dienten dabei als Versuchsobjekte. Die Säcke haben sich nun bewährt und die Stadt hat mehrere hundert davon bestellt.
Eismann bekam die Idee beim Besuch einer Messe. Die Methode sei besser für die Bäume. "So ist gewährleistet, dass das Wasser eindringt und Boden und Baum permanent bewässert sind", erklärt der Stadtgärtnermeister.















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