06.08.2019 - 09:46 Uhr
Gröbenstädt bei MoosbachOberpfalz

Nah am Wasser

Der Kreisfischereiverein hatte ein dreitägiges Zeltlager am Gröbenstädter Sperlweiher aufgeschlagen. Alle Teilnehmer sollen einmal leidenschaftliche Fischer werden.

Von Freitag bis Sonntag stand das Zeltlager des Kreisfischereivereins am Gröbenstädter Sperlweiher an. Teilnehmer lernten viel über das Hobby Angeln und dem behutsamen Umgang mit den Lebewesen aus dem Wasser.
von Elisabeth DobmayerProfil

Leise plätschert das Wasser gegen das Ufer, weiter draußen springt ein Fisch vor Lebenslust aus dem Wasser und taucht schnell wieder in das kühle Nass. Am Uferrand des Gröbenstädter Sperlweihers sitzen die Nachwuchsfischer des Kreisfischereivereins Vohenstrauß und halten ihre Angelruten in den Teich. Sie wurden wieder zu einem dreitägigen Zeltlager eingeladen, das sie bereitwillig annahmen. Erstmals wurden sie heuer in einem großen Sammelzelt untergebracht. So brauchten sie nur auf den vorbereiteten Feldbetten die dem Verband gehören ihre Nachtlager vorbereiten.

Fleißige Helfer kümmerten sich um die fröhliche Mannschaft. Natürlich wurde auch in Wasser- und Fischkunde unterrichtet, denn die Nachwuchsfischer sollen auch möglichst viel Wissen mit nach Hause bringen. Die Geräte- und Futterkunde, Fisch- und Knotenkunde gehören genauso dazu wie der Aufbau, die Montage oder Haken und das Binden. Fangfrische Fische schmecken besonders gut, das konnten die Kinder und Jugendlichen bei den Mahlzeiten schnell feststellen. Karpfen und Weißfische landeten in den vorbereiteten Eimern, schwärmten die Mädchen und Buben von ihrem Erfolg.

Mit Leidenschaft und Sorgfalt werfen sie ein ums andere Mal ihre Angeln aus. Zweiter Jugendwart Tim Gesierich betreute die Truppe mit anderen Helfern aus dem Verein. Am Schönsten war das Grillen am Abend. Mittags wurden aber auch Lieblingsgerichte der Teilnehmer wie Nudeln mit Soße Bolognese aufgetischt. Kuchen gab es den ganzen Tag über zur freien Verfügung. Jede Nacht wachten mindestens zwei Personen aus dem Verein über das Weihergebiet, damit niemand auf die Idee kam, die Fischergruppe zu überfallen.

Unter den 15 Teilnehmern im Alter zwischen 8 und 17 Jahren war ein Mädchen, das sich bestens gegen ihre Kameraden behauptete. Einige Buben haben schon Erfahrungen mit dem Fischerhobby, nachdem sich die eigenen Väter der Fischerei verschrieben haben. „Man spürt ihre ehrliche Begeisterung für dieses Hobby“, war sich die Betreuermannschaft einig.

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