Am Nachmittag ging es dann in ein Waldstück bei der Ochsentränke, wo den Damen die Praxis im Wald gezeigt wurde.
Sicherheitsberater Bernhard Zintl zeigte sich von der Resonanz auf die Premiere begeistert. Jährlich passierten in Bayern rund 5000 Waldunfälle, wobei die Tendenz sogar steigend sei, wusster er. Im vergangenen Jahr gab es dabei 25 Todesopfer zu beklagen. "Das ist einfach zu viel", so Zintl. "Wir wollen den Frauen Einblicke in die Arbeit im Wald geben, sie sind oft dort mit ihren Männern zu Gange und kennen die Gefahren kaum". Dem wolle die Berufsgenossenschaft jetzt entgegenwirken.
Am Vormittag informierte Försterin Annette Schödel über die Leistungen des Amtes für die privaten Waldbesitzer. Danach stellte Maschinenring-Geschäftsführerin Marion Höcht die Planung und Durchführung von Forstleistungen ihrer Einrichtung vor. Wolfgang Beer und Christina Scholz brachten die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Tirschenreuth als Dienstleister für alle Aufgaben im Wald ins Gespräch. Mit dem Waldbau in Zukunft beschäftigte sich Annette Schödel, ehe Bernhard Zintl den Vormittag mit Unfallschwerpunkten im Wald beschloss.
Nach dem Mittagessen ging es zur Praxis hinaus in den Wald. "Vor der Holzernte braucht man einen Plan", war das Thema für Jörg von Krieglstein, ehe Forstwirt Karl Rupprecht zeigte, wie ein Baum fachgerecht gefällt wird. Dritte Station der Exkursion war "Waldbau der Zukunft" mit Annette Schödel. Die Damen hatten alles festes Schuhwerk an und sicherten sich mit einem Schutzhelm. Der Waldtag war zwar anstrengend, aber auch sehr lehrreich, wussten die Damen, unter denen auch Kreisbäuerin Irmgard Zintl war.













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