04.06.2019 - 17:22 Uhr
Güttern bei FuchsmühlOberpfalz

Bittgang nach Güttern hat Tradition

Der Bittgang nach Güttern mit anschließendem Feldgottesdienst am Kriegerdenkmal wurde 2009 ins Leben gerufen. An dieses Jubiläum erinnerte die Wallfahrtspfarrei.

Den Gottesdienst unter freiem Himmel gestaltete Pater Martin, der von drei seiner Ministranten dabei unterstützt wurde.
von Werner RoblProfil

Der gut dreiviertelstündige Fußmarsch, ausgehend von der Wallfahrtskirche Fuchsmühl, führte entlang der Wiesen und Felder, durch den Steinwald hinüber in den Ortsteil Güttern. Ziel war wie gewohnt das Kriegerdenkmal. Dort hatte Mesner Siegfried Stock, unterstützt von der Dorfgemeinschaft, die den Gottesdienst seinerzeit angeregt hatten, alles vorbereitet. Auf die betenden Wanderer warteten auch Erfrischungen. Angeführt wurde die kleine Prozession von Pater Martin, drei seiner Ministranten und dem Vorbeter Albert Günthner. Der Abendmesse unter freiem Himmel schlossen sich auch Gläubige an, die sich den Fußmarsch ins Nachbardorf nicht mehr zutrauten, oder sich aus zeitlichen Gründen erst später zur Mitfeier des Schaueramtes entschlossen hatten. "Früher betete man für eine gute Ernte. Heute lebt man im Überfluss", mahnte Pater Martin einen sorgfältigen Umgang mit den von Gott und der Natur geschenkten Lebensmitteln an.

Den Gottesdienst unter freiem Himmel findet seit genau 10 Jahren statt.
Die Prozession - vorbei an Wiesen und Feldern - endet an einer Anhöhe, wo auch das Kriegerdenkmal steht.
Beim Schaueramt wurde um um die Anliegen der Dorfbewohner und um eine gute Ernte gebetet.
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