Der gut dreiviertelstündige Fußmarsch, ausgehend von der Wallfahrtskirche Fuchsmühl, führte entlang der Wiesen und Felder, durch den Steinwald hinüber in den Ortsteil Güttern. Ziel war wie gewohnt das Kriegerdenkmal. Dort hatte Mesner Siegfried Stock, unterstützt von der Dorfgemeinschaft, die den Gottesdienst seinerzeit angeregt hatten, alles vorbereitet. Auf die betenden Wanderer warteten auch Erfrischungen. Angeführt wurde die kleine Prozession von Pater Martin, drei seiner Ministranten und dem Vorbeter Albert Günthner. Der Abendmesse unter freiem Himmel schlossen sich auch Gläubige an, die sich den Fußmarsch ins Nachbardorf nicht mehr zutrauten, oder sich aus zeitlichen Gründen erst später zur Mitfeier des Schaueramtes entschlossen hatten. "Früher betete man für eine gute Ernte. Heute lebt man im Überfluss", mahnte Pater Martin einen sorgfältigen Umgang mit den von Gott und der Natur geschenkten Lebensmitteln an.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.
















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.