23.09.2020 - 09:46 Uhr
GuteneckOberpfalz

Dorferneuerung auf der Zielgeraden

Der Ausbau der Hofmarkstraße ist die letzte und größte Maßnahme im Dorferneuerungsverfahren Guteneck. Ende Oktober soll alles fertig sein.

Bei einem Ortstermin wurden von den beteiligten Firmen und Behörden die letzten Arbeiten besprochen und ein erstes Resümee gezogen. Unser Bild zeigt von links: Bauunternehmer Franz Wilhelm, Alfons Himmelstoß vom VLE, Rosi Heininger von der VG, Albert Zeitler als Vertreter der Teilnehmergemeinschaft und Bürgermeister Johann Wilhelm.
von Richard BraunProfil

Der Ausbau der Hofmarkstraße erforderte von allen Beteiligten viel Geduld und Rücksichtnahme. Fast zwei Jahre mussten die Anlieger die Unannehmlichkeiten einer Großbaustelle in Kauf nehmen. Jetzt werden sie mit einer nahezu neuen Infrastruktur belohnt. Nicht nur die Straße wurde erneuert, auch die Kanalisation und Teile der Wasserversorgung flossen in die Baumaßnahme mit ein.

Zusätzlich nützten die Anlieger die Förderung des Amtes für Ländliche Entwicklung von Privatmaßnahmen und brachten damit ihre Anwesen auf Vordermann. Die letzten Schritte sind jetzt der Einbau der Tragschicht am 2. Oktober und der Auftrag der Deckschicht, die für Ende Oktober vorgesehen ist.

Dazu trafen sich die beteiligten Ämter und Firmen zu einem Ortstermin, um die noch ausstehenden Arbeiten zu besprechen und ein erstes Resümee zu ziehen. „Die Arbeiten konnten im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen ausgeführt werden“, freuten sich sowohl Alfons Himmelstoß vom Verband für Ländliche Entwicklung (VLE) als auch das beauftragte Bauunternehmen Franz Wilhelm aus Neunburg vorm Wald. „Dies war nur durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich“, drückte Bürgermeister Johann Wilhelm seinen Dank aus.

Bauarbeiten in der Hofmarkstraße laufen

Guteneck

Die Dorferneuerung bezog sich nicht ausschließlich auf die Hofmarkstaße. Bereits 2019 kamen die Pfarrhofgasse und der Schlossberg im ersten Los zur Ausführung. Ein großes Lob für den nahezu reibungslosen Ablauf konnte Bauleiter Martin Graf vom VLE entgegen nehmen, der alle Probleme zeitnah abarbeitete und so für eine „gute Stimmung auf der Baustelle“ sorgte, wie sich Bauunternehmer Franz Wilhelm ausdrückte.

Auch die Teilnehmergemeinschaft, vertreten durch Albert Zeitler, tat das Ihrige, damit alles reibungslos über die Bühne gehen konnte. Mit dem Ausbau der Hofmarkstraße konnte die Asphaltfläche reduziert und durch Pflaster ersetzt werden. Durch diese Entsiegelung entstanden mehrere Pflanzflächen, die das Ortsbild aufwerten sollen. Für die Bepflanzung ist die Ausschreibung im Herbst vorgesehen. Insgesamt schlägt die Maßnahme mit 1,5 Millionen Euro zu Buche.

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