26.07.2021 - 13:07 Uhr
Guttenberg bei KemnathOberpfalz

Corona-Auflagen machen Arbeit der Feuerwehr Guttenberg aufwendiger

Paul Dumler wurde als neues Mitglied der Jugendfeuerwehr in Guttenberg aufgenommen. Das Bild zeigt weiterhin (von links): Kommandant Christoph Dumler, Miriam Schraml, Paul Dumler, Josef Schraml, Hermann Schraml und Johannes Reindl.
von Christa VoglProfil

Auch bei der Feuerwehr Guttenberg führte die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr zu Absagen vieler Veranstaltungen. Corona geschuldet fand auch die Jahreshauptversammlung erst mit Verspätung statt. Vorsitzender Johannes Reindl ließ das vergangene Jahr mit all seinen Einschränkungen Revue passieren und bedankte sich für die vielfältige Unterstützung von Mitgliedern und Nichtmitgliedern der Feuerwehr.

Kommandant Christoph Dumler berichtete, dass das Löschteam 2020 per Sirene zu vier Einsätzen gerufen wurde, die allerdings durch die Corona-Auflagen beschwerlicher und aufwendiger waren. Auch der Übungsbetrieb habe gelitten, da nur noch das eingeschränkte Üben in Kleingruppen erlaubt war.

Umso bemerkenswerter sei, dass trotzdem Grundtätigkeiten zum Löschaufbau regelmäßig geschult wurden, um die notwendige Sicherheit im Einsatz nicht zu verlieren. Dumlers Dank galt hier Gerätewart Josef Schraml, der für die sachgerechte Wartung der Gerätschaften verantwortlich ist und sich auch sonst sehr engagiere. Als neues Mitglied der Jugendfeuerwehr wurde Paul Dumler - traditionell mit Handschlag und Feuerwehrhandschuh - aufgenommen. In diesem Zusammenhang zeigte sich, dass die Begeisterung für die Jugendfeuerwehr nach wie vor ungebrochen sei - sowohl innerhalb der Gruppe als auch in der Bevölkerung. Da coronabedingt diesen Herbst kein Jugendleistungsmarsch stattfinden wird, ist angedacht, die Bayerische Jugendleistungsprüfung abzulegen.

Nach den verschiedenen Berichten und der Entlastung des Vorstands wurden an folgende Mitglieder Dienstzeitauszeichnungen überreicht: Miriam Schraml (10 Jahre) sowie Josef Schraml (40 Jahre). Vorsitzender Johannes Reindl dankte Zweitem Bürgermeister Hermann Schraml für die finanzielle Unterstützung der Stadt Kemnath bei der Anschaffung von Schutzanzügen. Schraml hob im Gegenzug die Wichtigkeit der kleinen Feuerwehren und ihrer Mitglieder hervor, die einen Teil ihrer Freizeit opfern, um im Notfall zu helfen.

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