Die Polizei nimmt diesen aktuellen Vorfall zum Anlass, um Hundebesitzer zu erhöhter Vorsicht aufzurufen – und zwar "nicht nur im Bereich von Godlricht, sondern grundsätzlich", wie die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg in ihrem Pressebericht vom Donnerstag betont: "Offensichtlich gibt es immer wieder unmenschliche Personen, die keine Hunde- oder Tierfreunde sind."
Ondra, eine zweieinhalbjährige Labradorhündin, scheint es mit einem solchen Menschen zu tun gehabt zu haben. Als sie am Dienstag gegen 18 Uhr mit ihrer Besitzerin (25) auf einem Feldweg bei Godlricht unterwegs war, fraß die Hündin etwas, das am Wegesrand lag. Ondras Frauchen sah das zwar, konnte aber nicht erkennen, was ihre Hündin da verschluckt hatte. Verhindern konnte sie es nicht.
Weil sich Ondra wenig später erbrach, fürchtete die Besitzerin, dass die Hündin einen Giftköder gefressen hatte. Sie brachte Ondra sofort zu einem Tierarzt, der laut Polizei "entsprechende medizinische Gegenmaßnahmen" einleitete: "Dieser sofortigen Reaktion ist es zu verdanken, dass es der zweieinhalbjährigen Ondra nun schon wieder besser geht."
Der Hundebesitzerin seien Tierarztkosten von mehreren hundert Euro entstanden. Sie hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. "In erster Linie, um andere Tierfreunde vor der Gefahr zu warnen", betont die Polizei. Wie die Frau berichtete, war es nicht das erste Mal, dass Speisereste am Wegrand lagen. "Einmal waren es Wurststücke, ein anderes Mal Fleischreste, wie zum Beispiel ein gebratenes Schnitzel", heißt es im Polizeibericht – verbunden mit dem Hinweis auf Hundebesitzer, beim Gassigehen vorsichtig zu sein.
Tipps: Was tun, wenn der Hund einen Giftköder gefressen hat?













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