(jzk) "Heute dürfen wir uns freuen über den neuen Vorplatz, der bei der Dorferneuerung gestaltet wurde. Er ermöglicht einen sauberen Zugang zu der Kapelle und macht für unsere heiligen Messen das Podest überflüssig", erklärte Pfarrvikar Joseph Meenpuzhackal. Er zelebrierte erstmals die Stiftmesse in Haunritz.
Die Pfarrei danke dafür der Stadt Kemnath und Michael Hautmann, der sich für diese Maßnahme stark gemacht habe, betonte er. Hautmann habe auch die Kosten für die Reinigung und das Weißen der Fassade übernommen. Jetzt könne sie in neuem Glanz erstrahlen.
Zuvor war Pater Josef kurz auf die Entstehungsgeschichte der Haunritzer Kapelle eingegangen, die Schneidermeister Josef Pürner 1933 zum Gedenken an seine verstorbene Gattin Maria erbauen ließ. Der Stifter übergab diese Kapelle mit dem kleinen Grundstück 1941als Schenkung der katholischen Kirchenstiftung Kemnath. Zum Erhalt tragen neben der Familie Pürner die Bewohner von Haunritz und Kötzersdorf bei. Zum Gedenken an den Erbauer wird vor dem Kirchlein jedes Jahr im Juni eine Stiftmesse gefeiert.
Dafür hat wieder Mesnerin Regina Pürner mit freiwilligen Helfern den Altar hergerichtet und Bänke aufgestellt. Oliver Nickl, Laura Lauterbach und Jessica Wolter taten als Ministranten Dienst am Altar. Rita Busch trug die Lesung vor. Josef Zaglmann begleitete die Volksgesänge auf seinem Keyboard. Mit dem Wettersegen und dem Marienlied "Meerstern, ich dich grüße" endete Messe. Ihr schloss sich ein gemütliches Beisammensein im Landgasthof Busch an.
Haunritz bei Kemnath
22.06.2018 - 10:58 Uhr
Messe erstmals ohne Podest
von Josef Zaglmann
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