15.06.2021 - 11:31 Uhr
HirschauOberpfalz

Ab sofort wieder offene Tür im BRK-Seniorenheim St. Barbara in Hirschau

Als Tag der Erleichterung, ja der Freude, wird der 14. Juni 2021 in die Chronik des BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara eingehen. Denn ab sofort ist das Heim für Besucher wieder ganztägig ohne Testung und Anmeldung geöffnet.

Ab sofort ist das Hirschauer Seniorenheim St. Barbara für Besucher wieder ganztägig ohne Testung und Anmeldung geöffnet. Heimleiterin Astrid Geitner (links) und Gerontotherapeutin Anita Dobmeier (rechts) laden ein, die neuen Möglichkeiten unter Einhaltung der AHA-Regeln zu nutzen.
von Werner SchulzProfil

Ein Blick zurück: Im April 2020 war das Heim zum Corona-Hotspot geworden und ab diesem Zeitpunkt für Besucher verschlossen. Ab September 2020 waren Besuche mit Terminvergabe möglich, allerdings nur für eine Stunde täglich. Ein Selbstauskunftbogen musste ausgefüllt, eine Temperaturmessung vollzogen werden. Die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Maske) mussten eingehalten, zusätzlich eine Schutzkleidung getragen werden. Ab November 2020 wurde zusätzlich zu diesen weiter geltenden Bestimmungen bei jedem Besucher ein PCR-Schnelltest gemacht.

Als die Inzidenzzahlen dann langsam sanken, fiel zuerst die Pflicht zum Tragen einer Schutzkleidung weg. Seit Anfang Mai konnten Besucher, die ein- oder zweimal geimpft oder von Corona genesen waren, ohne Test, aber nach vorheriger Terminvereinbarung für eine Stunde ins Haus. Für Bewohner, die in einem Doppelzimmer wohnen, waren die ganze Zeit über Besuche ausschließlich im Besucherzimmer möglich.

Ab sofort sind die Besuchszeit und die Anzahl der Gäste nicht mehr begrenzt. Möglich wurde dies, da die bayerische Staatsregierung die wegen der Corona-Pandemie angeordneten Auflagen in der vergangenen Woche aufgehoben hat und der Inzidenzwert im Landkreis Amberg-Sulzbach stabil unter dem Wert von 50 liegt. Heimleiterin Astrid Geitner, Pflegedienstleiterin Patricia Kugler und das Heimpersonal begrüßen die Lockerungen zum Wohle der Heimbewohner ebenso wie der Heimbeirat mit seinem Vorsitzenden Rudi Wild.

Unisono freuen sie sich für die Heimbewohner, die nahezu alle geimpft sind. Im Interesse aller werden die Besucher gebeten, sich weiterhin an die AHA-Regeln zu halten. Außerdem soll auf den nötigen Abstand zu anderen Besuchern geachtet und sollen die Zimmer während des Besuchs gelüftet werden. Die Registrierung der Besucher wird zwar empfohlen, ist aber freiwillig.

Froh und glücklich über die Lockerung sind insbesondere auch Gerontotherapeutin Anita Dobmeier und ihr Betreuungsteam. Über Monate hinweg war nur Einzel- beziehungsweise dann Kleingruppenbetreuung auf der jeweiligen Station möglich. Endlich sind wieder gemischte Gruppenaktivitäten wie Gedächtnistraining, Sturzprävention usw. möglich. Auch finden in der Hauskapelle wieder Gottesdienste statt. Lediglich die Kochgruppe muss noch etwas Geduld haben, und mit dem gemeinsamen Singen muss man sich ebenfalls noch etwas Zeit lassen. Zu den erfreulichen Lockerungsmaßnahmen gehört außerdem, dass die ehrenamtlichen Helferinnen wieder ins Haus dürfen. Astrid Geitner: „Wir freuen uns einfach alle, dass wieder etwas Normalität in unseren Alltag zurückkehrt.“

 

 

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