Zum Jahresabschluss hatten die Ortsverbände Hirschau, Ehenfeld und Massenricht sowie Frauen Union und Junge Union eingeladen. Der Jugendchor Herzwärts unter der Leitung von Gertrud Siegert und der neue evangelische Pfarrer Stefan Fischer gestalteten die Feierstunde mit.
Stichwortartig listete Birgit Birner die CSU-Vorhaben auf, die im abgelaufenen Jahr in Hirschau geschafft beziehungsweise angegangen wurden. Der von der Innenstadt fußläufig leicht erreichbare Edeka-Markt sei fertig, ebenso die solitäre Tagespflege und der zweite Bauabschnitt des Betreuten Wohnens, beides ermöglicht durch die Spenden der Klaus-und-Gertrud-Conrad-Stiftung. Die Generalsanierung der Schule sei beschlossene Sache. Bei der Ausweisung weiterer Parkplätze in der Innenstadt sei man am Veto der politischen Mitbewerber gescheitert und in Sachen Josefshaus komme man nur schleppend voran.
Fraktions-Chef Hans-Jürgen Schönberger bekannte, dass es auf jeder politischen Ebene ein Für und Wider gebe und es in den wenigsten Fällen Patentrezepte zum Lösen von Problemen gebe. Daher sei es notwendig, Kompromisse zu schließen und im Konsens mit anderen Aufgaben gemeinsam zu bewältigen. Darum habe sich die CSU-Fraktion bemüht. Großer Zeitaufwand, intensive Beratungen, Beharrlichkeit und Geduld seien gefordert gewesen, um bei vielen Projekten den Durchbruch zu schaffen und sie umzusetzen. Die Realisierung so mancher Vorhaben lasse wegen der vollen Auftragsbüchern von Architekten und Baufirmen auf sich warten. Bürgermeister Hermann Falk habe es sehr gut verstanden, für alle konsensfähige Lösungen zu finden und in strittigen Fragen ausgleichend zu wirken. Die Stadt sei auf einem guten Weg.
Angesichts vieler abgeschlossener Projekte und anstehender Investitionen beurteilte auch Falk die Situation der Stadt positiv. Generell sollte man sich in Deutschland angesichts der Armut und Katastrophen in weiten Teilen der Welt bewusster werden, dass hierzulande allzu oft auf hohem Niveau gejammert wird. CSU-Kreisvorsitzender Harald Schwartz sagte, dass das bayerischen Wahlergebnis die Bildung einer Regierungskoalition nötig gemacht habe. Die Grünen seien als Partner ausgeschieden, da es mit ihnen in vielen Grundsatzpunkten große inhaltliche Differenzen gegeben habe.













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