30.06.2021 - 15:43 Uhr
HirschauOberpfalz

Hirschauer Baumpaten erhalten Urkunden

Die Baumpaten erhalten die Urkunden in der Streuobstwiese von Zweiter Bürgermeisterin Bärbel Birner (Vierte von links). Die Leitung des Projekt liegt beim Gartenbauvereins-Vorsitzenden Roland Maier (Fünfter von rechts), der beim Johannischnitt von Eduard Eckl (Siebter von links) fachlich unterstützt wird.
von Gerhard FleischmannProfil

Im Jahr 2018 hatte die Stadt Hirschau als Ausgleichsmaßnahme für Bebauungsmaßnahmen ein Grundstück, das kurz nach dem Hirschauer Ortsende in der Kurve der Staatsstraße nach Großschönbrunn liegt, zu einer Streuobstwiese umgestaltet. 2020 bot der Obst- und Gartenbauverein an, sich um das Projekt zu kümmern, was die Stadt gern annahm. Die Mitglieder bepfählten die jungen Zöglinge neu, zudem fand im Vorjahr ein erster Schnitt statt.

Die Suche nach Paten für die 52 Bäume war auf Anhieb erfolgreich. Um die dazu gehörenden Urkunden aus den Händen des OGV-Vorsitzenden Roland Maier und von Zweiter Bürgermeisterin Bärbel Birner entgegenzunehmen, fanden sich die meisten der 25 Baumpaten ein. "Eine Baumpatenschaft zu übernehmen, ist gelebter Umwelt- und Naturschutz", sagte Birner. Die Bäume bänden Kohlendioxid, bildeten Sauerstoff, sorgten somit für besseres Klima und böten schmackhafte, gesunde Nahrungsmittel. Birner dankte den Paten im Namen der Stadt für ihr ehrenamtliches Engagement und überreichte die Urkunden.

Der Fachmann Eduard Eckl gab praktische Hinweise zum sogenannten Johannischnitt. Der dient jährlich der Erziehung von Obstbäumen, was zu viel an Trieben gesprossen war, wurde dabei gleich ausgelichtet. Die jungen Bäume hatten sich seit dem Vorjahr gut entwickelt, bis zur ersten Ernte wird es aber noch ein paar Jahre dauern.

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