Das größte Volksfest der Heimat- und Trachtenpflege, das alle drei bis fünf Jahre stattfindet, hat circa 40 000 Zuschauer in die Stadt Lübben gelockt, die heuer den 200. Geburtstag des Dichters Theodor Fontane feiert. Unter den Teilnehmern war auch eine 49-köpfige Delegation des Gauverbandes Oberpfalz, angeführt vom Gauvorsitzenden Erich Tahedl aus Regensburg. Neben Hirschauern waren noch Regensburger, Wackersdorfer, Waffenbrunner und Sorghofer vertreten. Sie alle bekamen in Lübben einen Vorgeschmack auf das, was Bruck im Jahr 2022 erwartet, wenn dort das deutsche Trachtenfest stattfindet.
Die Oberpfälzer traten am Samstag eine halbe Stunde auf der Bühne am Markt auf. Die freie Zeit nutzten sie für eine Stadt-Kahnfahrt oder einen Bummel durch Lübben. Die Kinder konnten an Ständen alte Handwerkstechniken wie Dreschen, Flachsbrechen oder Spinnen ausprobieren. Farbenfroh war das Bild am Abend auf der Schlossinsel-Bühne: Dort stellten sich die Delegationen der einzelnen Bundes- bzw. Nachbarländern vor. Die Trachtengewänder mit ihrer Farben-, Stoff- und Formenvielfalt sowie die unterschiedlichen Kopfbedeckungen ließen oftmals auf die kulturelle Herkunft der Trachtenträger schließen.
Am Sonntag besuchten die Oberpfälzer in Tracht den ökumenischen Festgottesdienst. Krönender Abschluss war am Nachmittag der große Festzug mit 2500 Trachtlern durch Lübben. Die Hirschauer waren rundum begeistert von diesem Volksfest und freuten sich, dass sie das miterleben durften.












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