In diesem Jahr wäre das Brauchtumsfest auf Sonntag, 6. September, getroffen. Aber Covid-19 sorgte dafür, dass es für die Hirschauer mit dem Feiern ihrer 172. Kirwa nichts wurde.
Seit 2014 hatten der Pfarrgemeinderat, der Musikzug und der Festspielverein die Kirchweih auf dem Festspielgelände beim Pflegschloss gemeinsam ausgerichtet. Im vergangenen Jahr übernahm diese Aufgabe zwei Tage lang ausschließlich der Festspielverein. So war es auch für 2020 geplant.
Angesichts der Corona-Pandemie waren sich der Vereinsvorsitzende, Altbürgermeister Hans Drexler, und Kirwa-Chef Christian Gnan mit dem gesamten Vorstandsteam einig, dass die Kirwa unter den gegebenen Umständen keinen Sinn macht. Die große Zahl an Auflagen und vor allem die Gefahr, zum Corona-Hotspot zu werden, erschien ihnen allen zu groß. Man entschloss sich, als Minimal-Eersatzlösung die Vereinsmitglieder sowie Vertreter des Pfarrgemeinderats und des Musikzugs am Abend des Kirchweihsamstags zu einem Kirwaseidl auf das Festspielgelände einzuladen, jeder natürlich mit einer Mund-Nase-Maske ausgestattet. Vereinswirt Erwin Zach hatte für seine Gäste ein Seidl Bier aus der Flasche – oder auch zwei – parat. Mit diesen stieß man vor allem darauf an, dass 2021 die Kirwa wieder im gewohnten Rahmen stattfinden kann.
Die Hirschauer Katholiken konnten ihr Kirchweihfest am Sonntag beim von Pfarrer Johann Hofmann in der Pfarrkirche zelebrierten Gottesdienst feiern.















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