Dann wird der Marktplatz vom Helferteam des Musikzugs zum Festplatz umfunktioniert, auf dem zwei Tage lang Musik, Geselligkeit und Unterhaltung Trumpf sind. Wie so oft in den vergangenen zehn Jahren wird die Veranstaltung zu einer kleinen Demonstration deutsch-amerikanischer Freundschaft. Das wird am Samstag um 17 Uhr beim Bieranstich deutlich, den der Bataillonskommandeur der First Squadron of the Second Stryker Cavalry Regiment der US Army, Lieutenant Timothy Wright, übernimmt. Erst im Mai haben Bürgermeister Hermann Falk und Wright die 2009 begründete Partnerschaft zwischen der Stadt und der US-Einheit bei einem Freundschaftsfest im Josefshaus erneuert.
Nachdem Wright verkündet hat, dass das erste Fass Festbier „ozapft is“, übernehmen die Original Fichtelgebirgsmusikanten das Kommando auf der Bühne. Gegen 22 Uhr erwartet die Festbesucher ein erster Höhepunkt. Die Majorettengruppe präsentiert einen Lichter-Showtanz.
Der Sonntag, 11. August, beginnt traditionsgemäß mit einem Festgottesdienst, der um 10.30 Uhr auf dem Marktplatz gefeiert wird. Musikalisch gestaltet wird die Messe von einer kleinen Besetzung des Musikzug-Orchesters, die danach auch beim Frühschoppen spielt. Mittags bietet der Musikzug seinen Gästen ab 11.30 Uhr allerlei Schmankerln an, allen voran einen Schweinebraten mit Knödeln und Salat. Die Original Waidhauser Blasmusik ist ab 16 Uhr an der Reihe und präsentiert ihr musikalisches und Show-Angebot, das von zünftiger Blasmusik über deutsche Schlager bis hin zu internationalen Rock- und Pop-Interpretationen reicht. Aufgelockert wird das Musikprogramm am Abend durch Showtänze der Kinder- und Jugendgarde, die als Jackson Girls für Furore sorgen. Auch die Majoretten werden bei einem Auftritt nochmals ihre Batons schwingen. Dass es den Kindern nicht langweilig wird, dafür sorgen am Sonntagnachmittag die Jugendlichen der KJG. Ihr Team hat sich ein interessantes und vielseitiges Programm einfallen lassen.
Für die Bewirtung mit Speisen (Bratwürstln, Steaks, Forellen, Käse, Obazda, Fisch- und Lachssemmeln, Kuchen usw.) und Getränke sorgt an beiden Tagen das Helferteam des Musikzugs. Der Musikzug selbst bleibt der Tradition treu, den Reinerlös des Markplatzfestes für seine Nachwuchsarbeit, insbesondere für die Ausbildung junger Musiker, zu verwenden.













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