Hirschau
28.06.2018 - 11:10 Uhr

Hirschaus ehemaliger Stadtpfarrer feiert 60. Priesterjubiläum

Seine Entscheidung für den Priesterberuf hat Pfarrer Norbert Demleitner nie bereut. Am 29. Juni 1958 in Regensburg zum Priester geweiht, feiert der ehemalige Hirschauer Stadtpfarrer heute sein 60-jähriges Priesterjubiläum.

14 Jahre lang, von  1989 bis 2003, ist er Hirschauer Stadtpfarrer: Norbert Demleitner, der heute sein 60. Priesterjubiläum feiern kann. u
14 Jahre lang, von 1989 bis 2003, ist er Hirschauer Stadtpfarrer: Norbert Demleitner, der heute sein 60. Priesterjubiläum feiern kann.

(u) 14 Jahre lang - von September 1989 bis August 2003 - hat er der Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt als Seelsorger, Prediger, Religionslehrer und ganz einfach als Mensch seinen Stempel aufgedrückt. Entscheidenden Anteil daran, dass der leidenschaftliche Bastler nicht Maschinenbau, sondern Theologie studierte, haben mit Franz Merz und Ludwig Eubel zwei im Raum Amberg bestens bekannte Geistliche. Merz gewann den Gymnasiasten für die Studierende Jugend Neudeutschland, die heutige KSJ, Eubel überzeugte ihn letztlich vom Theologiestudium.

Nach der Priesterweihe war Demleitner zunächst als Kaplan in Marktredwitz und Regensburg Herz Jesu tätig. 1967 wurde er in die Militärseelsorge berufen, zunächst als Militärpfarrer in Hemau, dann in Regensburg, wo er 1972 zum Militärdekan ernannt wurde. 1976 wechselte er als Pfarrer nach Marktredwitz in die Pfarrei Herz Jesu, ehe er am 1. September 1989 die Stadtpfarrei Hirschau übernahm.

Als Schwerpunkte seines Wirkens erachtete er die Seelsorge und die Liturgie. In geschliffenen Predigten rief er dazu auf, christliche Positionen zu vertreten und die Dinge beim Namen zu nennen - auch wenn der Zeitgeist anders wehte. Er redete dem mündigen Christen das Wort, der über Zustände in Staat und Kirche nicht anonym murrt, sondern offen die Meinung sagt und konstruktive Kritik äußert. Von den Kritikern verlangte er, selbst mit anzupacken. Seine besondere Fürsorge galt den Alten und Kranken. Wegen seiner Offenheit, Leutseligkeit und Herzlichkeit war er bei Katholiken wie Nicht-Katholiken geschätzt. Als Teamarbeiter erwies er sich in der Gemeinde wie als Dekan des Dekanats Hirschau, das 2001 im Dekanat Sulzbach-Hirschau aufging.

Seit seiner Ruhestandsversetzung lebt Demleitner in Wernberg-Köblitz. Die Verbindung nach Hirschau ist jedoch nicht abgerissen. Gerne folgt er Einladungen zu festlichen Anlässen in seiner alten Wirkungsstätte.

So werden den verdienten Seelsorger zu seinem 60. Priesterjubiläum aus Hirschau viele Glückwünsche erreichen und wird so manches Gemeindemitglied trotz der Wallfahrt zum Mariahilfberg am Sonntag, 1. Juli, den Dankgottesdienst besuchen, der um 10 Uhr in der St-Josef-Kirche in Oberköblitz beginnt. Ein Gartenfest schließt sich an.



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