Die Frau aus Hirschau berichtete, der Hase sei in einem Anwesen in der Klaus-Conrad-Straße gehalten worden und habe regelmäßig tagsüber Freilauf in der Nachbarschaft gehabt. Gegen 16 Uhr sei er aber immer wieder nach Hause gekommen - doch nicht am Dienstag, 14. Mai.
Der Hase blieb an diesem Tag aus, und die Eigentümerin fand zunächst keine Spur des Tieres. Doch am Donnerstag lag der Streichelhase plötzlich verletzt vor ihrer Tür; offenbar hatte ihn ein Unbekannter dort platziert.
Die 29-Jährige brachte ihren Hasen sofort zum Tierarzt, der ihn dann aufgrund der massiven Verletzungen einschläfern musste. "Der Hase war mit einem Luftgewehr zweimal angeschossen worden, beide Vorderläufe waren gebrochen und im Nacken war ihm eine starke Verbrennung zugefügt worden", schilderte Polizeisprecher Achim Kuchenbecker in seinem Pressebericht am Montag die Auswirkungen der Taten eines Tierquälers.
Die PI sucht nun nach Zeugen in dieser Angelegenheit. Insbesondere der unbekannte Überbringer des Tieres wäre für sie interessant. Die Beamten ermitteln wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.













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