Hirschau
20.12.2022 - 14:26 Uhr

"Muse und G'sang zum Advent" in Hirschauer Kirche macht Vorfreude auf Christi Geburt erlebbar

An keinem Ort ist die Vorfreude auf die Geburt Christi intensiver erlebbar als in einem Gotteshaus. Wer sich in die Sehnsucht auf den Erlöser vertiefen wollte, lag bei einer Veranstaltung in der Hirschauer Pfarrkirche richtig.

Insgesamt 34 Mal hatte der Katholische Frauenbund zum Adventsingen in die Stadtpfarrkirche eingeladen – zuletzt 2018. Heuer belebte der Heimat- und Trachtenverein nach vierjähriger Pause diese Tradition unter dem Motto „Muse und G'sang zum Advent“. Die Ehenfelder Sänger, die Hirschauer Wirtshausmuse, die Wernberger Stubnmuse, das Bläserquartett des Hirschauer Musikzugs und Franz Dolles bescherten den gut 120 Besuchern eine besinnliche Stunde mit vorweihnachtlichen Liedern, Instrumentalstücken und Texten.

Mit „Griaß di Gott, Bartl“ grüßte das Bläserquartett des Musikzugs mit Maximilian Stein, Gunther Leipert (beide Trompete), Sebastian Wendl (Bariton) und Erik Remhof (Tuba) zum Auftakt von der zweiten Empore, bevor Franz Dolles die Besucher willkommen hieß. Die Wernberger Stubenmusi mit Siegfried Paulus und seinen Töchtern Susanne Weiß und Stephanie Rosenberg präsentierte Stubenmusik vom Allerfeinsten. Emotional anrührend interpretierten die Ehenfelder Sänger in der Besetzung Georg Kustner, Richard Falk und Franz Birner (Gitarre) Marias Weg zu ihrer Base Elisabeth bei dem Lied „Als Maria übers Gebirge ging“. Im „O Maria, wie gefährlich“ beschrieben sie die Beschwerlichkeiten des Weges nach Bethlehem. Ihre ausdrucksstarken Darbietungen wurden mit den Stücken „Auf, auf es is scho Tag“ und „Salzburger Adventsingen“ abgerundet.

Dass die von Uwe Hermann (Akkordeon), Alexander Götz (Tuba) und Franz Birner (Gitarre) vorgetragenen melodiösen staaden Landler, Weisen und Walzer keinen Titel hatten, lag daran, dass sie Hermann eigens für das Adventsingen komponiert hatte. Das Bläserquartett trug mit den Stücken „Weihnacht, wie bist du schön“, dem „Andachtsjodler“ und dem abschließenden „Es wird scho glei dumpa“ wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei. Dies galt auch für Franz Dolles, der drei Geschichten vorlas. Die Besucher dankten nicht nur mit viel Beifall, sondern auch mit Geldspenden. Sie landeten allesamt in der Spendenbox des Lebendigen Adventskalenders und kommen so dem Verein "Amberger Kinder helfen" zugute.

 
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