02.06.2019 - 16:16 Uhr
HirschauOberpfalz

Wo die Musik spielt: Hirschau

Mit „Kummt’s eina“ haben der Kreisverband Amberg-Sulzbach im Nordbayerischen Musikbund und die Stadt Hirschau mit 40 Musikgruppen auf sieben Bühnen ins „Hirschauer Wohnzimmer“ eingeladen. Die ganze Stadt klingt am Sonntag vor lauter Musik.

von Autor MMAProfil

Alfred Härtl hatte zudem einen Frühjahrsmarkt organisiert, und die Hirschauer Geschäftswelt öffnete gerne. Sogar der sonntägliche Gottesdienst mit Pfarrer Hans-Peter Bergmann bezog sich auf das Tagesthema. Die Einladung „Kummt’s eina“ verlange, manche Mauern und Grenzen niederzureißen, sogar bis hin zur echten Gemeinschaft, der Kommunion. Der 20-köpfige Männerchor Ehenfeld unter Saskia Krügelstein und Irina Hermann an der Orgel umrahmten gekonnt, präzise und festlich den kirchlichen Auftakt.

Werner Stein, der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbunds, und Bürgermeister Hermann Falk hießen am Rathaus manche Prominenz und alle Besucher willkommen. Sie wünschten viel Spaß bei verbindender Musik und auch: „Bleibts a bissl da!“ Einen frischen musikalischen Auftakt gestalteten Mitglieder des Musikzugs Hirschau auf dem großen Podium. Auf den weiteren Bühnen wurde gesungen und ein breites Repertoire offeriert, vom bayerischen Duo bis hin zum Swing der 23-köpfigen Big-Band des NBMB. Immer wieder wurden man zwischen Musikstücken mit Witzen unterhalten, und Gertrud Siegert und ihr Kinder- und Jugendchor „Herzwärts“ sangen frisch und fröhlich Volks- und Kinderlieder.

Der Winderl Schorsch aus Bernhof zeigte, wie ein Holzrechen entsteht, verkaufte Reisigbesen und auch Holzschuhe. Sogar Hirschauer Weine von 100 Rebstöcken konnte man probieren. Der Obst- und Gartenbauverein hatte einen Informationsstand, auch die Feuerwehr, das Bayerische Rote Kreuz und manch anderer Verein boten Wissen an und beantworteten gerne Fragen. Waren aus Holz, Stoffen, Filz, Metall standen zum Verkauf, auch Pflanzen, Gewürze, Schmuck und ein Kinderflohmarkt lockten Schau- und Kauflustige an.

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