Hirschau
23.10.2021 - 17:47 Uhr

Neue Säge als Spende für Hirschauer BRK-Seniorenheim

Das BRK-Seniorenheim St. Barbara bekam für die Holzwerker eine neue 400 Euro teure Dekupiersäge - spendiert je zur Hälfte vom Förderkreis Altenhilfe und Werkmarkt Eisen Schertl. (von links): 2. Bürgermeisterin Bärbel Birner, stellvertretende Förderkreisvorsitzende Hildegard Kohl, Gisela Witt, Gruppenleiter Josef Kohl, Heimleiterin Astrid Geitner, Julia Wenzl, WM-Markt-Besitzer Stefan Schertl und Förderkreisvorsitzender Werner Schulz. Bild: u
Das BRK-Seniorenheim St. Barbara bekam für die Holzwerker eine neue 400 Euro teure Dekupiersäge - spendiert je zur Hälfte vom Förderkreis Altenhilfe und Werkmarkt Eisen Schertl. (von links): 2. Bürgermeisterin Bärbel Birner, stellvertretende Förderkreisvorsitzende Hildegard Kohl, Gisela Witt, Gruppenleiter Josef Kohl, Heimleiterin Astrid Geitner, Julia Wenzl, WM-Markt-Besitzer Stefan Schertl und Förderkreisvorsitzender Werner Schulz.

Am 27. Oktober 2011 traf sich im BRK-Seniorenheim St. Barbara erstmals eine Holzwerkgruppe zum Bemalen von Vogelhäusern. Geleitet wird die Gruppe seither ehrenamtlich von Josef Kohl und Toni Pirzer. In Gisela Witt und Julia Wenzl haben sie zwei ehrenamtlich tätige Helferinnen. Unter der Regie dieses Quartetts trafen sich bis 5. März 2020 jeden Donnerstagvormittag von 9 bis 11.30 Uhr in der Werkstatt Bewohner des Heims und externe Gäste zum Holzwerken. Man fertigte Vogelhäuser, Ständer für Meisenknödel, Blumenständer, Krippenfiguren, Kruzifixe, Engel oder Sterne. Zuletzt beschränkte man sich auf die Fertigung von Deko- und Gebrauchsgegenständen für das Heim. Dann fiel die Hobbytätigkeit eineinhalb Jahre dem Corona-Virus zum Opfer. Am 16. September traf man sich erstmals wieder in der Werkstatt, um diese aufzuräumen.

Zum Wiederbeginn gab es für die Holzwerker eine freudige Überraschung. Der Förderkreises Altenhilfe mit seinem Vorsitzenden Werner Schulz erfüllte den Wunsch nach einer neuen Dekupiersäge. Zusammen mit seiner Stellvertreterin Hildegard Kohl und 2. Bürgermeisterin Bärbel Birner überreichte er die 400 Euro teure Maschine an Gruppenleiter Josef Kohl. Sie ersetzt die alte Dekupiersäge. Josef Kohl: „Die alte Säge war unser erstes Werkzeug überhaupt. Sie hatte mehrere Hundert Betriebsstunden hinter sich. Wie Kohl erklärte, wird die Dekupiersäge für den Feinschnitt von Holzbrettern und Sperrholzplatten verwendet. Derzeit sei der Arbeitsraum überfüllt mit Krippen. Wenn wieder Platz geschaffen ist, nehme man den regulären Arbeitsbetrieb wieder auf. Die Bretter, so Kohl, stammen überwiegend aus seinem Wald. Das Sperrholz spendiere zum Großteil die Schreinerei Fellner aus Massenricht. Man würde sich über größere Sperrholz- und Holzbretterstücke anderer Schreinereien sehr freuen. Josef Kohl bedankte sich herzlich für das neuerliche Geschenk des Förderkreises, ebenso bei Stefan Schertl, dem Besitzer des Werk Marktes Eisen Schertl. Sie hatten die Kosten je zur Hälfte übernommen.

 
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