Die Geburtsstunde der Watzndorfer schlug im Frühjahr 1989 in der AKW-Betriebs-Sauna. Hans Drexler, Sepp Strobl und Franz Dietz kamen auf die Idee, eine Gesangsgruppe zu gründen. In dieser Besetzung erfolgte am 22. April 1989 im Schloss-Keller der erste öffentliche Auftritt anlässlich des BSSB-Bezirksschützentags. Hans Drexler erinnert sich: „Unsere ersten Lieder waren ,Da Schwirza vom Landl' und ,Mir san vom Wold dahoam'.“
Im Juli 1989 luden D’Watzndorfer zur ersten Schloosmusi in den Schloss-Keller ein. Die Hirschauer Feieraoumdmusi, die Hirschauer Hausmusik, die Amberger Hausmusik und die Jungen Musikanten machten mit ihren Darbietungen die Veranstaltung zum vollen Erfolg. Nach der gelungenen Premiere präsentierten sich D’Watzndorfer drei Jahre lang in wechselnder Besetzung. So zählte unter anderem auch Helmut Fuchs zu der Gesangsgruppe. Von 1992 bis 2003 trat man in fester Besetzung mit Hans Drexler, Franz Dietz, Georg Kustner (alle Gesang) und Viktor Wrobel (Akkordeon) auf. Seit der zwischenzeitlich verstorbene Viktor Wrobel aus gesundheitlichen Gründen ausschied, begleitet Franz Dolles das Sängertrio mit seiner Quetschn. Den Part von Franz Dietz, der sich 2012 zurückzog, übernahm 2013 endgültig Richard Falk.
D’Watzndorfer ersangen sich rasch einen guten Ruf in der Volksmusikszene. Mit ihren Auftritten sind sie weit über Hirschaus Stadtgrenzen hinaus gefragt. Fast 20 Jahr lang galt das ganz besonders für ihr Bauernballett. Ob in Hirschau selbst, in Amberg, Vilseck, Hahnbach oder auch Regensburg – die Zuschauer lachten Tränen, wenn Hans Drexler, Georg Kustner, Franz Dietz und Franz Dolles mit versteinerten Mienen stoisch über die Bühne oder durch den Saal stapften.
Zur Geburtstags-Schloosmusi am Samstag, 9. November, erwarten D’Watzndorfer Gäste aus der Volksmusikszene, die einen unterhaltsamen Abend garantieren. Ihr Kommen zugesagt haben die Wernberger Stubnmusi und die Pfiffigen Knepf aus Vohenstrauß. Stadtheimatpfleger Sepp Strobl wird die Schloosmusi entgegen sonstiger Gewohnheit nicht als eloquenter Moderator bestreiten, sondern greift zur Diatonischen und unterhält das Publikum mit hintersinnigen und lustigen Couplets. In die Rolle des Moderators schlüpft diesmal Hans Drexler, der die Geschichte der Watzndorfer Revue passieren lässt. Die Jubilare treten nicht nur in der aktuellen Formation Hans Drexler, Georg Kustner, Richard Falk und Franz Dolles auf. Auch in der ehemaligen Zusammensetzung mit Franz Dietz und Helmut Fuchs geben sie einige Stücke zum Besten. Wie immer brauchen die Besucher keine Eintrittsgeld, sondern nur gute Laune zur Schloosmusi mitbringen.















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