Es ist längst zur Binsenwahrheit geworden, dass die Senioren als Risikogruppe besonders unter der Coronakrise leiden. Auch die Solitäre Tagespflege St. Barbara bekam die Pandemie schmerzlich zu spüren. Wegen Covid-19 musste man im März die Einrichtung sogar schließen. Erst Ende Mai konnte man den Betrieb wieder aufnehmen, allerdings mit einer Reihe von Einschränkungen. So wurde die maximale Teilnehmerzahl von 18 auf 12 reduziert. Diesen versuchen Leiterin Birgit Seidl und ihr Team Tag für Tag ein möglichst abwechslungsreiches Programm zu bieten, natürlich unter Beachtung der Vorschriften.
Dies galt ohne Einschränkung auch für das Grillfest, zu dem nicht nur die Tagespflege-Senior eingeladen waren, sondern auch die Nachbaren aus dem Betreuten Wohnen im gegenüberliegenden Haus Conrad. Während diese an den Tischen auf der Gasse zwischen den beiden Gebäuden Platz nahmen, machten es sich die Tagespflegegäste auf der Terrasse gemütlich. Diese hatten zusammen mit den Betreuerinnen die Salate zubereitet, die köstlich zu den Bratwürstln und Steaks schmeckten, die Tagespflege-Hausmeister Max Sattich am Grillstand brutzelte. Gegen den Durst gab es allerlei Frischgetränke.
Für das i-Tüpfelchen auf dem Fest sorgten die neunjährige Hannah mit ihrer Ziehharmonika und die sechsjährige Lotta auf ihrer Blockflöte. Die beiden Schwestern spielten munter auf und erfreuten die Besucher mit bekannten Volksliedern und beschwingten Walzermelodien. Besonderen Anklang fand das Musikstück „Hans, was tuast denn du da?“. Für ihre Darbietungen erhielten die Mädchen jede Menge Beifall.













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