06.01.2020 - 13:59 Uhr
HirschauOberpfalz

SPD Hirschau: Kandidaten für alle Themen

Klare Worte findet Zweiter Bürgermeister Josef Birner für die SPD-Kandidaten, die sich bei den Wahlen im März um ein Stadtratsmandat in Hirschau bewerben: "Kompetente und engagierte Fachleute, die die Hirschauer Kommunalpolitik braucht."

Einstimmig stellte die Hirschauer SPD ihre Stadtratskandidaten auf.
von Autor AGProfil

Bei einer Versammlung im Josefshaus zeigten Mitglieder und Unterstützer der Hirschauer Sozialdemokraten große Geschlossenheit und bestätigten einstimmig die vorgeschlagene Liste. Landratskandidat Michael Rischke betonte, dass die Stadt Hirschau im Landkreis ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt ist. Zur Sicherung und Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum plädierte er für neue umwelt- und klimafreundliche Konzepte im öffentlichen Personennahverkehr. SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann pflichtete bei, dass es oberstes Anliegen sei, die Situation der Menschen in der Region zu verbessern. MdL a.D. Reinhold Strobl ergänzte, dass sich die SPD in ihren politischen Bemühungen stets für Arbeit, Umwelt und soziale Gerechtigkeit eingesetzt habe.

Vorsitzender Günther Amann zeigte sich erfreut, dass es durch zahlreiche Gespräche und persönliche Kontakte gelungen sei, auch Nichtmitglieder für die Politik der Hirschauer SPD zu begeistern. "Wir präsentieren damit eine Liste, bei der Fachwissen, ehrenamtliches Engagement und die Einbindung in das örtliche Vereinsleben wichtige und vorrangige Kriterien sind."

Birner unterstrich, dass er stolz sei, mit dieser Mannschaft in den Wahlkampf ziehen zu dürfen. Rudolf Wild, Christoph Weih, Hildegard Gebhardt, Nicole Herrmann und Wolfgang Bosser seien aus dem örtlichen Sportbetrieb nicht wegzudenken. Rudolf Wild bemühe sich zusätzlich zusammen mit Claudia Stein um das Wohlergehen von älteren Mitbürgern in den Pflege- und Senioreneinrichtungen. Als Experten in Fragen von Sozial- und Arbeitsrecht seien aufgrund ihrer Erfahrungen in Betriebsräten und Gewerkschaften auch Günther Bauer, Wolfgang Thomsen, Josef Biller und Brandon Williams einzustufen.

Michael Högl engagiere sich bei der Wasserwacht, Ingrid Schlosser im kirchlichen Bereich. Erziehung, Bildung und Ganztagsbetreuung würden durch Elisabeth Böller-Kiehlhorn, Evelyn Högl und Günther Amann vertreten, Gesundheits- und Rettungswesen durch Christian Birner. Frauen- und Familienrecht seien ein Anliegen von Stadträtin Karin Waldhauser. Amann begrüßte den hohen Frauenanteil auf der Liste und die gelungene Mischung aus erfahrenen und jungen Kräften.

In seinem Schlusswort bekräftigte Josef Birner, dass die SPD einen sachlichen Wahlkampf führen werde. Der Bürgermeister sei der oberste Dienstherr und müsse wissen, was in seiner Gemeinde läuft. Als Amtsvertreter habe er sich stets um regelmäßige Kontakte zu den städtischen Einrichtungen bemüht, vom Bauhof bis zum Klär- und Wasserwerk. Wenig Verständnis äußerte der Bürgermeisterkandidat dafür, dass unter "News" auf der städtischen Homepage der Baubeginn des Gewerbegebietes im Frühjahr 2017 in Aussicht gestellt werde oder noch immer auf der Campingplatzseite im Freizeitpark Monte Kaolino als "Newsticker" auf das abgesagte Sonnwendfeuer vom Juni hingewiesen werde. Im Wahlkampf rief er zu Geschlossenheit auf. "Politik ist immer eine Mannschaftsleistung."

Die Kandidaten:

1. Josef Birner, 2. Hildegard Gebhardt, 3. Günther Amann, 4. Karin Waldhauser, 5. Rudolf Wild, 6. Nicole Herrmann, 7. Wolfgang Bosser, 8. Claudia Stein, 9. Christoph Weih, 10. Ingrid Schlosser, 11. Günther Bauer, 12. Evelyn Högl, 13. Wolfgang Thomsen, 14. Michael Högl, 15. Brandon Williams, 16. Claudia Bosser, 17. Franz Dirner, 18. Elisabeth Böller-Kiehlhorn, 19. Josef Biller und 20. Christian Birner. Ersatzkandidatin ist Sandra Heinz.

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