Bürgermeister Hermann Falk stellte die laufenden Bauprojekte vor. Das Erdgeschoss des Rathauses steht vor einer Umgestaltung, wenn die dort untergebrachten Mitarbeiter in die ehemalige Sparkasse umgesiedelt sind. Der Eingang soll verlegt, die Fassaden saniert werden. Bereits angelaufen ist die dringend notwendige Sanierung der öffentlichen Toiletten, dabei wird auch ein WC für behinderte Menschen geschaffen.
In der Innenstadt soll heuer noch der Brunnen am Marktplatz fertiggestellt werden. Das Sieben-Millionen-Euro-Projekt Marktplatzumgestaltung ist ansonsten abgeschlossen. Die Postgasse ist überplant und wird im kommenden Jahr grundsaniert, wobei an den Rändern historischer Straßenbelag mitverwendet wird. Die Sanierung der Moosweiherstraße hat begonnen. Und auch beim Großprojekt Schulsanierung laufen die Vorarbeiten, der Förderbescheid, der den Baubeginn ermöglicht, wird erwartet. Angegangen werden soll die Umgestaltung der südöstlichen Altstadtecke beim Edekamarkt.
MdB Alois Karl stellte die einzelnen Programme zur Städtebauförderung ("hervorragende Instrumente") vor. Der Leitgedanke des Stadtumbau-Programms sei die Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandels. Nach Karls Angaben lösten in Hirschau von 2007 bis 2019 im Zuge des Stadtumbaus 2,4 Millionen Euro Fördermittel des Bundes und 7,2 Millionen des Freistaats Bayern Investitionen von 58 Millionen Euro aus. "Aus einem Euro Förderung wurden acht Euro Investment", rechnete der Abgeordnete vor. 2019 seien 80.000 Euro Bundes- und 240.000 Euro Landesmittel im Rahmen der Städtebauförderung nach Hirschau geflossen, die zu Gesamtinvestitionen von 1,9 Millionen Euro geführt hätten. Karl war es wichtig festzuhalten, dass nicht nur Kommunen gefördert würden, sondern die Programme auch privaten Investoren offen stünden.













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