24.11.2021 - 12:11 Uhr
HirschbachOberpfalz

Früheres Gasthaus Sehrer in Riglashof soll Wohnhaus werden

Zuletzt versuchte sich dort ein Italiener: Das leer stehende Gasthaus Sehrer in Riglashof soll ein Wohnhaus mit zwei Einheiten werden. Im Gemeinderat Hirschbach ging es auch um die Dorferneuerung in Achtel – sie geht gut voran.

Zuletzt versuchte sich hier ein Italiener, doch seit Jahren steht es leer: Die Wirtshausgeschichte im früheren Gasthaus Sehrer in Riglashof ist definitiv beendet - es soll zu zwei Wohneinheiten umgebaut werden.
von Jürgen LeißnerProfil

Klärwärter Bertram Flierl und Wasserwart Armin Linhard waren die ersten, die in der jüngsten Hirschbacher Gemeinderatssitzung zu Wort kamen. Sie stellten ihre Jahresberichte vor. Dabei konnte Linhard von einem Wassernetz berichten, das sich über das ganze Gemeindegebiet hinweg in einem guten Zustand befindet. Die Wasserverluste im vergangenen Jahr waren mehr als gering. Die vereinzelten Rohrbrüche waren zumeist ältere Hausanschlüsse. Auch die beiden Kläranlagen seien gepflegt und arbeiteten hervorragend, so das Fazit des Wasserwarts.

Neues gibt es im Fall des ehemaligen Gasthauses Sehrer, das seit mehreren Jahren nicht mehr als solches genutzt wird. Das Haus im Ortsteil Riglashof soll umgebaut und künftig als Wohnhaus genutzt werden. Die Räte stimmten einem entsprechenden Antrag des Sohns des Eigentümers zur Umnutzung als Wohnhaus mit zwei Wohneinheiten zu. Die frühere Gaststätte liegt direkt in der Kurve an der Kreisstraße AS6.

Drei Maßnahmen für Dorferneuerung

Vorwärts geht es auch bei der Dorferneuerung in Achtel. Das Gremium beschloss, einen Zuschussantrag bei der Regierung der Oberpfalz für insgesamt drei Maßnahmen im ersten Bauabschnitt zu stellen. Konkret handelt es sich dabei zum einen um den östlichen Ortseingang samt Bushaltestelle auf Höhe des Feuerwehrgerätehauses. Ebenso um die nördliche Ortseinfahrt von Hartenstein aus kommend. Sowie, drittens, um den geplanten Pergolenplatz in der Ortsmitte zwischen Unter- und Oberachtel.

Aus der vergangenen nichtöffentlichen Sitzung hatte Bürgermeister Mertel eine Auftragsvergabe zu verkünden. Die Juragruppe aus Pegnitz sei mit den Arbeiten zur Verbesserung der Löschwasserversorgung im Ortsteil München beauftragt worden. Weiter legte Mertel den Gemeinderäten den vorläufigen Jahresabschluss für das Freibad in Hirschbach vor. Mit dem Ergebnis könnte man angesichts der Corona-Bedingungen, die auch im Sommer geherrscht hatten, zwar zufrieden sein. Dennoch gebe es ein Defizit, der Förderverein des Freibades müsse deshalb etwas 5000 Euro beisteuern.

Hirschbach hat Neugeborenen besondere Gutscheine gespendet

Hirschbach
Die Umgestaltung des östlichen Ortseingangs in Achtel ist Teil des ersten Maßnahmenpakets.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.