So etwas gab es wohl noch nie in der Hirschbacher Wolfgangskirche: Marina Rischan zog mit einem Dudelsack in die Kirche ein und gab den Zuhörern eine Kostprobe davon: „Das ist ein Egerländischer Bock, ein Volksinstrument für die Hirten, das früher auch in unserer Gegend gespielt wurde“, erklärte sie. Rischan hatte zu dem Konzert "Zither und mehr" eingeladen und führte gekonnt durchs Programm.
Gemeinsam mit den Besuchern sang sie das weihnachtliche Lied: "Jetzt fangen wir zum Singen an“. Danach waren die jugendlichen Nachwuchskünstler zu hören. Die 14-jährige Anna mit der Querflöte und der neunjährige Christoph auf der Trompete spielten "Jingle bells". Danach ließ die Geschichte von Opa und Lena, wie das Weihnachtsfest in früheren Zeiten war, die Zuhörer aufhorchen. Carla aus Plech (9) trug ein Menuett auf der Querflöte vor. Sehr anschaulich erzählte Marina Rischan die Geschichte der vier Hirschbacher Kindern, denen die Wichtel genannt „Springinkerl“ allerlei Schabernack spielten.
Anita aus Plech überzeugte sowohl als Zitherspielerin als auch als Solosängerin mit dem Lied „Josef, lieber Josef mein“. Marian Rischan erklärte die Herkunft des Liedes „O du fröhliche,“ eines der am meisten gesungenen Weihnachtslieder: "Gedichtet hat es Johannes Falk, ein evangelischer Kirchenlieddichter. Er ist der Begründer der Jugendsozialarbeit und dichtete das Lied vor 200 Jahren für Waisenkinder, von denen es nach der Völkerschlacht bei Leipzig sehr viele gab." Thea aus Wegscheid (9) spielte zusammen mit Marina Rischan voralpenländische Weihnachtslieder. Mit dem gemeinsamen Lied „Die stille Zeit“ endete das stimmungsvolle Konzert.














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