Jagdgenossenschaft Högling ordnet die Verwendung der Geräte neu

Neben dem Beschluss über die Verwendung des Jagdpachtertrags stand auch die Entscheidung an, wie die Geräte der Genossenschaft künftig verwendet werden.

Ein totes Reh liegt nach der Kollision mit einem Auto am Straßenrand einer Landstrasse. Im Bereich der Jagdgenossenschaft Högling blieb die Zahl der Wildunfälle auf niedrigem Niveau.
von Heinrich Niebauer (NIB)Profil

Zur Versammlung der Jagdgenossenschaft Högling im Gasthaus Hellerbrand konnte Jagdvorstand Markus Schwarz die Genossen und die Jägerschaft begrüßen. Auch in diesem Jahr musste die Versammlung coronabedingt wieder in den Sommer verschoben werden. Nach dem Rehessen, zu dem Jagdpächter Ekkehard Zink geladen hatte, gab Kassier Gerhard Flierl den Reinertrag des abgelaufenen Jagdjahres bekannt. Die anwesenden Jagdgenossen entschieden mit den beiden Mehrheiten von Fläche und Personen, dass der Ertrag an die Mitglieder ausbezahlt wird. Weiter soll bei Bedarf Schotter für den Wegebau angeschafft und ein Abend für die Frauen organisiert werden.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand Abstimmung über die künftige Verwendung der Geräte. Jagdvorstand Markus Schwarz schlug vor, die Pflanzenschutzspritze zum Verkauf anzubieten. Sie verursache viele Kosten und werde nur noch von wenigen Jagdgenossen genutzt. Angebote sind ab sofort möglich. Der Holzspalter soll künftig gegen ein Entgelt von 5 Euro pro Tag an die Mitglieder ausgegeben werden, um die laufenden Kosten zu mindern. Der Holzspalter wird abgesperrt und die Vergabe erfolgt gegen Voranmeldung bei Kassier Gerhard Flierl. Die Versammlung stimmte den Vorschlägen per Handzeichen zu. Josef Sturm erinnerte an die Viehwaage, die sich ebenfalls im Eigentum der Jagdgenossen befindet und kaum mehr benutzt werde.

Der Abschussplan wurde laut Jagdpächter Ekkehard Zink erfüllt. Erfreulich sei die geringe Zahl der Wildunfälle, die seit Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau stabil ist. Erfolgreich war die Jagd auf Rabenkrähen. Hier konnten 25 Abschüsse verzeichnet werden. Auch mit den Wildschweinen habe man im Revier kein Problem. Nur ein Mal sei ein Schaden zu verzeichnen gewesen. Dieser konnte mit einem Arbeitseinsatz wieder behoben werden. Bürgermeister Christian Ziegler lobte das gute Verhältnis zwischen Jagdpächter und Jagdgenossen. Dies finde seine Bestätigung in der jahrzehntelangen vertrauensvollen Zusammenarbeit. Neben dem Wegebau erinnerte ein Jagdgenosse auch daran, dass die Büsche und Bäume neben den Wegen zurück geschnitten werden müssen.

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