Markus Söder hat sich in den vergangenen Tagen wieder einmal neu erfunden. Der bayerische Ministerpräsident verspricht Worte, die andere verletzten, nicht mehr zu verwenden. Eine richtige Entscheidung. Dass er und andere aus der Parteiführung beim Versuch der AfD jene Wähler wieder abzujagen, die nicht rechtsextremistisch sind, auch noch in die Diktion der AfD verfallen sind, ist vielen in der CSU sauer aufgestoßen - auch in der Oberpfalz.
Ebenso sauer aufgestoßen ist vielen das Hickhack um den Asylkurs, als Horst Seehofer meinte, nach der Einigung von Brüssel noch extra Pirouetten drehen zu müssen. Die politische Sommerpause bietet Zeit, die Gemüter abkühlen zu lassen. Das zumindest hoffen viele in der CSU. Wäre da nicht die Sorge, dass der Bundesinnenminister und Parteichef Seehofer neuerliche Pirouetten drehen könnte.
Unabhängig davon sollten alle - in der CSU und bei der Opposition - sich Söders Versprechen zu Herzen nehmen. Leidenschaftlich in der Sache streiten, aber auf verletzende Worte verzichten, dient einer lebendigen Demokratie. So ziehen Demokraten eine klare Grenze zu Radikalen und Extremisten.
15.07.2018 - 20:20 Uhr
Hoffen auf die Sommerpause
Kommentar von Alexander Pausch
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"Zurück, du rettest die Mehrheit nicht mehr!" (frei nach Schiller, Die Bürgschaft)
Zuviel "Action", als dass man es noch glauben könnte!
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