16.02.2020 - 11:32 Uhr
HohenburgOberpfalz

Dem demografischen Wandel mehr Beachtung widmen

Der Einsatz für die Heimatgemeinde erfolgt in vielfältigen Bereichen. Die UWG Hohenburg hatte die Bevölkerung zur Wahlversammlung eingeladen.

Dem demografischen Wandel mehr Beachtung schenken. "Oft sind es die kleinen Dinge des Lebens, die für die Menschen wichtig sind", sagte Bürgermeisterkandidatin Regina Armbruster (Bildmitte stehend)
von Paul BöhmProfil

Die künftigen Aufgaben und Ziele sind vielfältig, wenn wir die Gemeinde voranbringen wollen. "Da sind die Pflichtaufgaben, da sind aber auch viele kleinere, die oft genauso wichtig sind, wie die großen Projekte", sagte Bürgermeisterkandidatin Regina Armbruster bei der Wahlversammlung der UWG im TuS-Sportheim.

Einer der Ansatzpunkte der Wählergruppe sei, aktiv dem demografischen Wandel entgegenwirken. "Darin sehen wir noch viel Handlungsbedarf zu Hilfestellungen für unsere Bevölkerung", sagte Armbruster. Auf der Wunschliste stehe ganz oben die Schaffung eines Seniorencafés als feste Einrichtung. Mit einem Senioreneinkaufstag aus den Ortsteilen einmal pro Woche im Marktladen könnten alle selbst dazu beitragen, dass diese Bürgereinrichtung weiter gefestigt wird, so die Sprecherin weiter.

Wie ihr Leitspruch schon aussage, wollen die UWG mit Unabhängigkeit, Willensstärke und Gemeinsamkeit ihre Ziele in der kommenden Legislaturperiode in den Marktgemeinderat einbringen. Dazu zählt die UWG-Kandidatin die weitere Verbesserung der Straßenverhältnisse, das Voranbringen der Marktplatzsanierung und nicht zuletzt auch die Unterstützung von Gebäudesanierungen im Ortskernbereich von Hohenburg.

"Hohenburg ist nicht nur der Ort Hohenburg, sondern das sind alle seine 23 Ortsteile, die wir erreichen wollen. Das sind die Vereine und die Gesellschaft, für die wir uns einsetzen müssen und dafür wollen wir unsere Kräfte bündeln", so Armbruster.

"Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Ortschaften und Ortsteile unserer Flächengemeinde noch näher aneinander zu bringen", betonte die Kandidatin. So sei der Lückenschlusses im Radwegenetz von Schwarzmühle bis Adertshausen von den UWG-Mitgliedern im Marktgemeinderat immer wieder Gesprächsthema gewesen.

Gemeinderatskandidat Manfred Meier will die Persönlichkeit jedes Kandidaten mehr in den Mittelpunkt stellen und nicht die Parteiarbeit. "Demokratie ist für mich auch die Diskussion um Sachenthemen", legte er nach.

Unser Wunsch ist mehr Ausgeglichenheit in der Ratszusammensetzung, machte Regina Armbruster deutlich. "Mit der Bodenständigkeit der UWG sind wir auf dem richtigen Weg dazu".

Neben vielen Pflichtaufgaben wolle die UWG die Freizeitgestaltung weiter intensivieren. "Wir haben eine wunderschöne Natur direkt vor unserer Haustüre, die wir noch viel mehr nutzen können." Es ist nicht nur die Aufstellung von Ruhebänken an den Wanderwegen, sondern auch die Marktplatzneugestaltung, die seit über einem Jahrzehnt immer wieder auf den Tagesordnungen gestanden hat und vielleicht auch eine weitere Gastronomie im Ort.

"Mir ist die Neugestaltung des Marktplatz mit all seinen Folgeprojektes besonders wichtig, da sind wir immer dafür zu haben", sagte Regina Armbruster.

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