In der Teilbürgerversammlung werden Nägel mit Köpfen gemacht. Es ist ein erklärtes Ziel des Stadtrates, dass in allen Ortsteilen des Stadtgebietes ein TÜV-geprüfter Kinderspielplatz vorhanden sein soll. Einige der vorhandenen Spielplätze werden entsprechend aufgewertet, im Falle von Hohentreswitz muss ein neuer gebaut werden. Bereits im Vorfeld hat der Stadtrat einen entsprechenden Beschluss gefasst und im Haushalt dafür 50 000 Euro eingestellt. Jetzt ging es um die Ausgestaltung des Spielplatzes. Dafür hatte Bürgermeister Richard Tischler die Leiterinnen der beiden Kindergärten, Gabi Schönberger von St. Martin und Daniela Kielhorn vom Franziskuskindergarten, eingeladen, um ihren Rat zu hören. In erster Linie hatten aber die Eltern der Kinder das Wort, die sehr zahlreich anwesend waren. Ein Manko für den neuen Spielplatz ist der Standort, der einen Randstreifen des Sportplatzes einnehmen soll. Der Bayern-Fanclub, der als einziger den Sportplatz für einige Spiele im Jahr nützt, wehrt sich vehement gegen eine Verkleinerung des Spielfeldes. Die Konsequenz ist ein langgezogener Streifen für den Spielplatz, der aber trotzdem den Ansprüchen genügt. Das Bauamt unter der Leitung von Laura Schwabl und Franz Pösl hat zusammen mit einem Hersteller drei Varianten ausgearbeitet, die zur Beratung standen. Das Ergebnis ist eine Kombination aus allen drei Varianten, bestehend aus einem Kombigerät, Schaukel, Rutsche, Wippe und einem Wackeltier. Damit waren alle Beteiligten einverstanden. Die Spielgeräte können bestellt werden.
Ein großes Ärgernis in Hohentreswitz ist der schlechte Handyempfang. Seit Jahren laufen die Bemühungen, um hier eine Verbesserung zu erreichen. Auf Anfrage von Bürgermeister Richard Tischler beim Funkmastbetreiber erhielt dieser als Antwort, dass eine Nachrüstung des bestehenden Funkmastes möglich wäre, aber zuvor die Wirtschaftlichkeit geprüft werden muss. Gerade diese Prüfung läuft noch. Ein zweiter, vielversprechender Weg ist eine Initiative von MdB Karl Holmeier, die den Mobilfunkausbau in den Landkreisen Cham und Schwandorf mit Nachdruck vorantreibt. Durch die Versteigerung der Digitalen Dividende II müssen bis 31. Dezember 2019 alle Haushalte landesweit zu 97 Prozent erschlossen sein. Zusätzliche Mobilfunkstandorte in Gleiritsch und Guteneck sollten auch in Hohentreswitz das Funkloch schließen.
Ein weiteres Thema der Teilbürgerversammlung war ein Sachstandsbericht zum Ausbau der Wald- und Forstwege in Hohentreswitz und Pamsendorf. Auch dafür hat der Stadtrat bereits seine Zustimmung erteilt und 30 000 Euro für Pamsendorf und 20 000 Euro für Hohentreswitz bewilligt. Weitere 17 000 Euro kommen von den beiden Jagdgenossenschaften. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma Kompark hat bisher alle Wege aufgelistet und ihren Zustand bewertet. Zusammen mit den Jagdgenossen und den Ortssprechern beider Orte wird jetzt eine Prioritätenliste erarbeitet, die dann zur Ausführung kommt. Die Arbeiten können im Herbst beginnen.
Hohentreswitz bei Pfreimd
06.07.2018 - 10:30 Uhr
Die Kinder dürfen sich freuen
von Richard Braun
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