Zahlreiche Mitglieder des Kapellenvereins waren der Einladung zur Jahreshauptversammlung ins Hotel Wolfringmühle gefolgt. Wolfgang Schindler blickte auf das Vereinsjahr zurück. Oberstes Ziel war die Renovierung des Kapellenturms. Diese Aufgabe ist zwischenzeitlich erledigt. Wie Schindler berichtete, wurden bis Ende 2018 neben vielen Arbeitsstunden auch insgesamt rund 3500 Euro investiert. Für alle Helfer ist Ende August ein Fest geplant.
Schindler erwähnte, dass während der Weihnachtszeit eine Krippe in der Kapelle aufgebaut war und zum Verweilen einlud. Auch ein von Carl Graf zu Eltz spendierter Christbaum schmückte die Kapelle. Andachten und die Schauermesse kurz vor der Jahreshauptversammlung erfüllten die Kapelle mit Leben. Dies würdigte Pfarrer Michael Hoch in seinem Grußwort. Dazu hatte er einige Unterlagen über die Geschichte des Gebäudes mitgebracht, die Claudia Eisenhut-Saller bei ihren Recherchen zur Geschichte der Kirche in Wolfring entdeckt hatte. Bürgermeister Christian Ziegler fand diese Informationen auch sehr interessant und betonte, dass die Kapelle in Wolfringmühle ein Kleinod sei, an dem - bedingt durch seine Lage - viele Gäste und Besucher vorbei kommen.
Anhand eines aktuellen Beispiels erklärte Schindler, dass der Verein bei Geburtstagen oder Beerdigungen nicht offiziell auftritt. Allerdings finden, sofern gewünscht, Rosenkranz oder Andacht in der Kapelle statt.
Weiter ist die Kapelle mit zahlreichen Heiligenfiguren ausgestattet. Für Schindler sind es zu viele, wie er in einer Diskussion unter den Mitgliedern erklärte. Dazu kommt, dass an einigen der Figuren nicht nur der Zahn der Zeit, sondern auch der Holzwurm nagt. Da das Dach und auch die Bänke in der Kapelle erneuert wurden, sieht der Vorsitzende die Gefahr, dass der Holzwurm von diesen Figuren wieder auf das Holz in der Kapelle überspringt.
Eine Renovierung der Figuren ist für den Verein zu teuer. Der Vorschlag an die Versammlung lautete deshalb den Holzwurm zu bekämpfen und die Figuren anschließend an einem passenden Ort zu lagern.
Die Jahreshauptversammlung war für Schindler eine gute Gelegenheit sich für die finanzielle und tatkräftige Unterstützung bei den Arbeiten zu danken. Dafür hatte Schindler Holzschindeln mit entsprechenden Inschriften versehen und an die anwesenden Gönner verteilt.



















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