31.03.2019 - 10:46 Uhr
IllschwangOberpfalz

Bewerbung um Kulturpreis für das Hopfenmuseum Illschwang

Genau passend zum Frühlingsanfang, sagt der Gartenbauverein Illschwang den Mitgliedern ein Dankeschön für das Engagement, das sie für den Blumenschmuck zeigen.

Ehrung für 25 Jahre im Gartenbauverein Illschwang (von links): Bruno Müller, Kreisfachberaterin Michaela Basler, Bürgermeister Dieter Dehling, Jubilarin Rita Ibler und Zweite Vorsitzende Lisa Lausch.
von Norbert WeisProfil

In Vertretung des gesundheitlich etwas angeschlagenen Vorsitzenden Lorenz Geitner führte Bruno Müller durch den Dankeschön-Nachmittag des Gartenbauvereins Illschwang. Die Ausschreibung des Bezirks Oberpfalz für seinen Kulturpreis 2019 fand er in der Sparte Museen sehr interessant. Kriterien dort sind, dass ein Museum ehrenamtlich geführt wird, seit mindestens fünf Jahren besteht und sich durch hohe qualitative und kontinuierliche Arbeit auszeichnet. Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Dieter Dehling und der zuständige Bezirksheimatpfleger hätten angeregt, sich mit dem Illschwanger Hopfenmuseum zu bewerben. "Die Anmeldeunterlagen sind derzeit in Arbeit", verriet Müller.

Der Bürgermeister sprach die erste Erwähnung Illschwangs an, die sich 2020 zum 900. Mal jährt. Dehling ermunterte die Gartler, Ideen für eine gebührende Feier einzubringen. Sein Dank galt allen, die durch Blumenschmuck ihren Beitrag für ein schönes Ortsbild leisten.

Einen Schwerpunkt des Nachmittags nahm der Lichtbildervortrag der Kreisfachberaterin Michaela Basler zum Thema "Pflegeleichte Gärten - Gärten für Senioren" ein. Ausgehend vom Bild eines Schotterbeets, das kein Bodenleben und keine Ansiedlung von Tieren zulasse, zeigte sie Gegenbeispiele für einen schönen Garten auf. Wichtig sei es, nicht alles zuzupflastern. "Leider werden immer mehr Fläche überbaut", bedauerte Basler. Sie machte sich stark für einen Naturgarten, in dem sich Tiere und Pflanzen wohlfühlen. Durch wenige Eingriffe des Menschen soll sich ein Garten weitgehend selbst entwickeln. Wege sollten mit heimischen Steinen gelegt und zu viele Treppen vermieden werden. Beim Unkraut gelte das Motto: "Wehret den Anfängen". Sie empfahl, eine Mulchschicht auf offene Flächen auszubringen. Mulch sei ein guter Wärmespender. Grüner Rasen könne solle sich langfristig in eine Blumenwiese verwandeln dürfen.

Für 25-jährige Mitgliedschaft im Gartenbauverein bekam Rita Ibler von der Zweiten Vorsitzenden Lisa Lausch eine Orchidee überreicht.

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