20.10.2020 - 09:10 Uhr
IllschwangOberpfalz

Blick zurück auf Konfirmation in Illschwang vor 25, 50, 60 oder 70 Jahren

Auf der Suche nach einem Leitmnotiv für seine Predigt fällt Pfarrer Thomas Schertel eine Bergwanderung ein.

Sechs eiserne und drei diamantene Jubilare mit Pfarrer Thomas Schertel im Pfarrgarten.
von Norbert WeisProfil

Im Mai sollte in Illschwang die Jubelkonfirmation gefeiert werden, doch machte die Coronakrise dieses Vorhaben zunichte. Beim Ersatztermin am Sonntag erinnerten sich 21 Frauen und Männer in einem Festgottesdienst an ihre Konfirmation.

Vier silberne, acht goldene, drei diamantene und sechs eiserne Jubilare kamen in die Kirche St. Veit. Der Festgottesdienst wurde vom Posaunen- und Kirchenchor musikalisch mitgestaltet. Pfarrer Thomas Schertel wählte das Wandern hinauf bis zu einem Berggipfel als Ausgangspunkt seiner Predigt. Oben angekommen, könnten die Jubilare auf ihre Konfirmation vor 25, 50, 60 oder 70 Jahre zurückschauen. Damals, mit 14 Jahren, hatten sie bestimmte Vorstellungen von der Zukunft. Manches Ziel hätten sie erreicht; seelische Blessuren oder persönliches Scheitern habe es aber auch gegeben.

Bei der Jubelkonfirmation gehöre aber der Ausblick auf die Zukunft genauso dazu. Manche Jubilare werden ihre Kinder in die Selbstständigkeit entlassen müssen, andere stehen kurz vor der Rente, und manche hoffen noch auf einige gute Jahre. Viele machten sich auch Sorgen um die Zukunft. "Immer helfen kann das Vertrauen auf Gott, der uns auf dem Lebensweg begleitet", gab Schertel den Jubilaren mit.

50 Jahre sind vergangen, seit diese acht Frauen und Männer in Illschwang konfirmiert wurden.
Das Fest der silbernen Konfirmation feierten vier Jubilare.

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