05.06.2019 - 10:40 Uhr
IllschwangOberpfalz

Jubelkonfirmation in Illschwang

26 evangelische Christen erinnern sich in der St.-Veit-Kirche an ihr erstes Abendmahl.

Goldene Konfirmanden
von Norbert WeisProfil

Eine besondere Stellung nahm Margareta Stüpfert, geborene Schötz, ein, die vor 80 Jahren in Illschwang konfirmiert wurde. Somit beging die 94-Jährige am Sonntag die Eichenkonfirmation. Die rüstige Jubilarin wohnt im fränkischen Schwarzenbruck; ursprünglich war sie in Haar zu Hause. Weiter gab es zwei eiserne, sechs diamantene, 13 goldene und vier silberne Konfirmanden.

Gemeinsam zogen sie mit Pfarrer Thomas Schertel und dem Kirchenvorstand in die Kirche ein. Für die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes sorgten der Posaunenchor unter der Leitung von Martin Schmidt und der evangelische Kirchenchor, dirigiert von Julia Schmidt. Pfarrer Schertel sah in seiner Predigt das Konfirmationsgedächtnis als einen wichtigen Einschnitt, der die Männer und Frauen, nach unterschiedlichen Zeiträumen wieder in der Kirche zusammenbringe. Ihr Leben sei vom Ende des Krieges, dem Wirtschaftswunder oder dem Digitalzeitalter geprägt worden. Manche hätten unter Krankheiten gelitten oder seien von Schicksalsschlägen getroffen worden. Schertel betonte: „Gott verspricht den Menschen, bei ihnen zu sein in guten und schlechten Tagen, bis sie am Ziel ihrer Lebensfahrt in seinem Reich landen.“

Silberne Konfirmanden
Diamantene und eiserne Konfirmanden

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