Gemeinsam mit vielen Gläubigen aus den drei Pfarreien feierte Pfarrvikar Thomas Sanikommula im Pfarrverband Illschwang, Kastl, Ursensollen seinen Abschiedsgottesdienst. Am 1. September wird er nach acht Jahren als Pfarrvikar in Velburg und im Pfarrverband in seine Heimat zurückkehren. Pfarrer Johannes Arweck wies auf einen Baum am Eingang der Kirche hin, an diesen konnten Papierherzen mit Wünschen, Ermutigungen, Segensworten oder auch kleine Bilder als Erinnerung für Pfarrvikar Thomas gehängt werden. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der rhythmischen Gruppe „Spontan“ und Organist Josef Segerer begleitet. Selbstgestaltete Fürbitten trugen die katholische Landjugend, der Pfarrgemeinderat, Ministranten, Pfarrsekretärinnen, Frauenbund und Kolping vor.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Arweck bei Pfarrvikar Thomas Sanikommula für zwei Jahre sehr gute Zusammenarbeit. Als Dankeschön übergab man ihm zweimal 365 Messstipendien. Ebenso bedankte sich Andrea Meier in Vertretung aller Pfarrgemeinderäte der drei Pfarreien. In seinen aufmunternden Predigten und mit seiner offenen, fröhlichen und positiven Art werde der Pfarrvikar in bester Erinnerung bleiben. Er habe es geschafft, alle mitzunehmen und für die Kirche zu begeistern. Sie wünschte ihm in seiner Heimat und bei seiner Familie alles Gute. Als kleine Erinnerung gab es einen selbstgestalteten Bildband der drei Pfarreien. Bürgermeister Stefan Braun bedankte sich ebenfalls im Namen der drei Gemeinden. Er schenkte dem Pfarrvikar ein Reagenzglas mit Oberpfälzer Luft, sollte er mal Sehnsucht haben, brauche er nur das Glas zu öffnen und einatmen. Jede Gemeinde werde auch einen Geldbetrag für das Schulprojekt in seinem Heimatdorf überweisen.
Die Schlussworte sprach Pfarrvikar Thomas Sanikommula selbst. Er bedankte sich für die herzliche Aufnahme im Pfarrverband. Er gehe mit einem weinenden Auge, denn er habe sich sehr wohl gefühlt in der Oberpfalz. In den acht Jahren in Deutschland habe er sehr viel gelernt: Eigenverantwortung, Fleiß und vor allem Pünktlichkeit. Er werde auch die Oberpfälzer Sprache, den Schnee und den Schweinebraten vermissen. Mit einem lachenden Auge gehe er, da er wieder in seiner Heimat tätig sein kann und vor allem bei seinen Eltern, die seine Hilfe immer mehr benötigen. Er bedankte sich bei Pfarrer Johannes Arweck und den Gemeindereferentinnen Waltraud Geitner und Franziska Kneißl für die gute Zusammenarbeit, bei den Pfarrgemeinderäten, Kirchenverwaltungen, bei den Mesnern, Pfarrsekretärinnen, Ministranten, Kindern, Senioren und den Vereinen des gesamten Pfarrverbandes. Er bedankte sich bei allen Gläubigen, die ihn immer im Gebet begleiten und auch finanziell das Kinderprojekt in seinem Heimatdorf unterstützen. Er nehme viele gute Erinnerungen in seinem Herzen mit nach Hause. "Die Jahre sind so schnell vergangen, gemeinsam sind wir weit gegangen, haben viel erlebt und gelacht. Dankbar blicke ich auf den Weg mit ihnen zurück, für mich war es das allergrößte Glück."
Nach dem Segen und dem Auszug aus der Kirche haben die Pfarrgemeinderäte in den Pfarrgarten der Pfarrei Kastl zum gemütlichen Beisammensein und zum Austausch eingeladen. Für Unterhaltung sorgte der Ursensollener Familienchor.














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