23.04.2019 - 17:19 Uhr
IllschwangOberpfalz

Verstärkung für den Kreisjugendring Amberg-Sulzbach

Neu beim Kreisjugendring ist eine 100-Prozent-Stelle in der Geschäftsstelle: Sie war ein Thema bei der Frühjahrsvollversammlung beim SV Illschwang.

Interessiert verfolgen die Delegierten im Sportheim des SV Illschwang die Ausführungen des Vorstands.
von Norbert WeisProfil
Der Vorstand des Kreisjugendrings (von rechts): Henner Wasmuth, Nicolas Stoffregen, Conny Bäuml, Carina Süß und Eva Mittag.

Eine strukturelle Änderung hat es vor kurzem in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings (KJR) gegeben: Darauf machte Vorsitzende Conny Bäuml bei der Frühjahrsvollversammlung des KJR im Sportheim des SV Illschwang aufmerksam. Es sei gelungen, für die im Büro anfallenden Arbeiten eine 100- Prozent-Stelle (aufgeteilt auf zweimal 50 Prozent) zu schaffen. Franziska Hufnagel bekam dadurch als neue Partnerin Daniela Ludwig hinzu. Iris Pinzenöhler hat für die ausgeschiedene Sabine Donhauser das Projekt Taschengeldbörse übernommen.

Cocktails und Politik

Der stellvertretende KJR-Vorsitzende Nicolas Stoffregen erinnerte in einem Rückblick an viele Angebote im vergangenen Jahr - von einem Besuch bei den schottischen Partnern in Argyll & Bute bis zum Vorlesewettbewerb auf Kreisebene. Die alkoholfreie Cocktailbar des KJR hat einen neuen Anstrich bekommen. Sie war bei etlichen Veranstaltungen vertreten, die Cocktailkurse fanden laut Stoffregen großes Interesse. Bei drei Jugendleiterschulungen erhielten die Teilnehmer viele Impulse. Im Landtagswahljahr brachte der KJR Jugendliche in Dialog mit Kandidaten der verschiedenen Fraktionen.

Stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann nannte den Kreisjugendring eine sehr wichtige Einrichtung. Sie forderte dazu auf, die zahlreichen Angebote auch zu nutzen. Ein weiterer Hinweis galt den vielfältigen Fördermöglichkeiten aus Jugend-Mitteln des Landkreises. Der Vorsitzende des Bezirksjugendrings, Philipp Seitz, lobte das gute Teamwork auf Kreisebene und wies auf einige Termine hin. Illschwangs Bürgermeister Dieter Dehling machte darauf aufmerksam, dass es gemeinsam mit der Gemeinde Birgland jedes Jahr ein Ferienprogramm gebe, das guten Zuspruch finde. Dehling lud die Delegierten zu einem Freibad-Besuch ein.

Der stellvertretende Vorsitzende des SV Illschwang, Werner Englhard, dankte dem Kreisjugendring, dass für den Bau des neuen Sportheims rund 10 000 Euro Förderung geflossen sind. Rund 45 Prozent der gegenwärtig rund 700 Mitglieder des Vereins seien Kinder und Jugendliche, die in vier Sparten aktiv sind. Mit dem ASV Schwend gebe es eine gut funktionierte Spielgemeinschaft im Nachwuchs-Fußball. Romina Noelp von der Medienfachberatung auf Oberpfalzebene ging bei der Vorstellung ihres Zuständigkeitsbereichs besonders auf den neuen Schwerpunkt digitale Spiele ein. Eine intensive Fortbildung dazu laufe von 18. bis 20. Oktober in der Jugendbildungsstätte in Waldmünchen.

Neue Internet-Plattform

Daniela Reisch, Beauftragte im Landkreis für die Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz, stellte das Projekt "Ochsentour 2.0" und die Kindergruppe Hirschwald-Indianer vor, bei der es eine enge Kooperation mit der Umweltstation im Kloster Ensdorf gibt. Jugendamtsleiter Thomas Schieder präsentierte die Plattform "menschenskind.de". Sie vereint Angebote, bei denen Kinder, Jugendliche oder Erwachsene einen Lerneffekt erzielen und ihre Kompetenzen erweitern können. Soziales, ökologisches oder musisches Lernen in der Jugendarbeit seien für die Entwicklung der eigenständigen Persönlichkeit von elementarer Bedeutung.

Im Blickpunkt:

Neues aus dem Kreisjugendring

Stellvertretender KJR-Vorsitzender Nicolas Stoffregen sprach die neuen Förderrichtlinien an, die seit 2017 in Kraft sind.

2018 wurden sechs Baumaßnahmen mit rund 19 000 Euro, 18 Freizeitmaßnahmen mit 12 000 Euro, Material (2000 Euro) und 11 Jugendbildungsmaßnahmen (4000 Euro) gefördert.

2019 gibt es unter anderem immer am Freitag einen BrettspielNachmittag in Kooperation mit dem Jugendzentrum Hängematte Sulzbach-Rosenberg.

Der Kreisjugendring möchte eingehend auf aktuelle Bewegungen eine umweltpädagogische Jugendbildungsreise anbieten. Sie steht unter dem Motto: „Wo will ich morgen leben – Die Stadt der Zukunft.“

Henner Wasmuth erläuterte den Jahresabschluss 2018. Gegenwärtig befinden sich 24 000 Euro in der Rücklage. Wasmuth bedauerte, dass aus dem Topf zur Förderung der Kulturabeit mit jungen Flüchtlingen nichts abgerufen wurde.

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