09.03.2020 - 14:28 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Drei "Neue" wollen ins Rathaus

Die Vergangenheit ruhen lassen: Darin sind sich die drei Immenreuther Bürgermeisterkandidaten einig. Ansonsten legen sie viel Wert auf das Wohl der Bürger.

Adrian Scheitler (35)
von Externer BeitragProfil

Im Vorfeld gab es zwischen den Parteien und Kandidaten ein paar scharfe Worte. Hier stellen die potenziellen Rathauschefs nochmal die wichtigsten Punkte ihres Wahlprogramms in Kürze vor.

Adrian Scheitler, 35, IWG: Miteinander statt übereinander reden und die Bürger stärker als dies die vergangenen Jahre der Fall war einbeziehen sind Punkte, die Adrian Scheitler besonders wichtig sind. "Jeder Bürger ist gleich, jeder Bürger ist wichtig", sagt er. "Ich bin einer von uns, für uns." Bürgermeister zu werden sei ihm eine Herzensangelegenheit. Nun gelte es, alte Zusagen endlich anzupacken, geplante Wohn- und Gewerbegebiete zum Abschluss und das Feuerwehrhaus zur Planreife zu bringen.

Für Rathaus und Verwaltung müsse die bestmögliche Lösung gesucht und objektiv bewertet werden - im Sinne aller Gemeindebürger und der dortigen Mitarbeiter. Auch sollen hierarchische Strukturen im Rathaus der Vergangenheit angehören.

"Ein Ferienprogramm innerhalb der Gemeinde sowie regelmäßige Seniorenarbeit und Unterstützung aller Vereine und Ehrenamtlichen sind nicht nur Wahlprogramm, sondern für mich selbstverständlich", verspricht Adrian Scheitler.

Thomas Kaufmann, 42, CSU und Freie Wähler: Thomas Kaufmann stellt sich als gemeinsamer Bewerber von CSU und Freien Wählern in Immenreuth zur Wahl. "Mein Ziel ist es, die Gemeinde auf dem begonnenen Weg des Miteinanders positiv weiterzuentwickeln", erklärt Kaufmann. Hierbei nennt er in erster Linie die bereits angestoßenen Straßensanierungen und den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Immenreuth. Auch das Thema Rathaus gelte es, zeitnah zu lösen. Ebenso stehen die Stärkung des Schulstandortes und die Möglichkeiten zur baulichen Entwicklung auf der Agenda. Einen hohen Stellenwert nimmt auch die Unterstützung des Ehrenamtes ein.

Im Vordergrund steht für ihn dabei die gesicherte Finanzierung der Projekte: "Für kleine Gemeinden wie Immenreuth ist das Ausschöpfen aller Fördermöglichkeiten elementar wichtig." Dabei auf die langjährige Verwaltungserfahrung als Kämmerer und Geschäftsleiter zurückgreifen zu können, ist für ihn ein großer Vorteil. "Gemeinsam für Immenreuth soll keine leere Phrase sein", verspricht Kaufmann.

Anton Dornheim, 56, SPD: "Oft genügt ein Blick von außen, um Themen zu erkennen" stellt Anton Dornheim fest. Der unvoreingenommene Bürgermeisterkandidat wurde auf Sachebene nach seiner Fachkompetenz und Qualifikation von der SPD nominiert, gehört jedoch keiner Partei an.

Als Dipl. Ing. (FH) Innenarchitekt verfügt er über die höchstmögliche Erfahrung, um die verschiedenen Bauvorhaben wie die Sanierung des Rathauses, den Neubau des Feuerwehrhauses, die Dorferneuerung oder die Schaffung von Bauplätzen und Wohnraum auf den richtigen Weg zu bringen.

Wichtig sind ihm der Dialog und eine transparente Politik mit nachvollziehbaren Entscheidungen, denn nur so lasse sich das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen. "Die Bürger müssen sich wohlfühlen", erklärt Dornheim. Deshalb müsse die Gemeinde die Potenziale nutzen und klug in die Infrastruktur und soziale Projekte investieren. Für den 15. März gilt für ihn daher "Wandel wählen" und gemeinsam gestalten", um aus Immenreuth eine zukunftsfähige Kommune zu machen.

Thomas Kaufmann (42)
Anton Dornheim (56)
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