Im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales in München wurde kürzlich die Ausstellung des inklusiven Fotoprojekts „Mensch ist Mensch – Ich zeige Dir, wer ich wirklich bin!“ eröffnet. Das Projekt des Begegnungs-Campus Immenreuth, gefördert durch die Aktion Mensch, setze ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion, heißt es in einer Pressemitteilung des Begegnungs-Campus.
Im Zentrum stehe die Portraitfotografie von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sowie mit und ohne Ausgrenzungserfahrungen. Der inklusive Ansatz sei dabei grundlegend: Jede und jeder kann teilnehmen. Zu jedem Portrait gehöre eine persönliche Geschichte. Die Teilnehmenden erzählen: Wer bin ich? Was habe ich erlebt? Was macht mich stark? Und was wünsche ich mir von der Gesellschaft?
Ziel des Projekts ist so einfach wie bedeutend: Jeder Mensch ist wertvoll. Jeder Mensch gehört dazu. Die Ausstellung möchte Vorurteile abbauen, Verständnis fördern und Mut machen, offen über das eigene Leben zu sprechen. Die Portraits und Geschichten seien Teil einer Wanderausstellung und reisen von Ort zu Ort, um möglichst viele Menschen zu erreichen.
Bei der Ausstellungseröffnung stellte Projektleiterin Franziska Böll die Hintergründe und Ziele des Projekts vor. Besonders bewegend war der Erfahrungsbericht von Monica Gomes, die mit ihrer Assistenzhündin Kimi vor Ort war und persönliche Einblicke in ihr Leben gab. Sie hat an dem Projekt teilgenommen.
Die Umsetzung der Ausstellung im Ministerium sei von großem Engagement und bemerkenswerter Zusammenarbeit geprägt gewesen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Ein besonderer Dank ging an das Büro für Leichte Sprache „sag’s einfach“ der KJF Regensburg, das die Texte verständlich übersetzt hat. Ebenso wurden die Prüfgruppen – einfach g‘macht, Prüftigers, Textchecker, Prüfdetektive und Stiftlanddetektive – gewürdigt, die diese Texte geprüft haben. Alle diese Gruppen gehören zur KJF Werkstätten gGmbH. Anerkennung galt darüber hinaus allen Beteiligten, die zur Umsetzung der Ausstellung beigetragen haben. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Portraits zu betrachten und ins Gespräch zu kommen.














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