Immenstetten bei Freudenberg
02.06.2019 - 11:28 Uhr

Ganzes Dorf eine Baustelle

In Immenstetten sind die Bagger am Werk: Bis Ende 2020 graben sie für den Kanalanschluss und die Erneuerung der Wasserleitung.

Auf dem Bild von links: Bauüberwachung Erhard Oberndorfer (Ing.Büro Seuss), Techn.Angestellter Gde Freudenberg Andreas Bodensteiner Svenja Bischof (Ing.Büro Seuss) , Kämmerer Richard Zweck, Geschäftsführer Bauunternehmen Steiniger ,Siegfried Dettmann, Bürgermeister Alwin Märkl, Polier Heinz Rothenberger, Bauleitung Rainer Niebler (beide Fa. Steininger). Bild: sche
Auf dem Bild von links: Bauüberwachung Erhard Oberndorfer (Ing.Büro Seuss), Techn.Angestellter Gde Freudenberg Andreas Bodensteiner Svenja Bischof (Ing.Büro Seuss) , Kämmerer Richard Zweck, Geschäftsführer Bauunternehmen Steiniger ,Siegfried Dettmann, Bürgermeister Alwin Märkl, Polier Heinz Rothenberger, Bauleitung Rainer Niebler (beide Fa. Steininger).

In Immenstetten werden bis Ende 2020 die Arbeiten für die Abwasserbeseitigung mit Anschluss an den Zweckverband Amberg-Kümmersbruck und die Erneuerung der Wasserleitung mit Anschluss an die Wasserversorgung der Stadtwerke Amberg laufen. Damit läuft in der Gemeinde Freudenberg das letzte Projekt für den Anschluss einer Ortschaft an eine zentrale Abwasserentsorgung entsprechend des Abwasserkonzeptes für die Gemeinde. Vom Ablauf der Bauarbeiten überzeugte sich Bürgermeister Alwin Märkl bei einem Baustellentermin mit der bauausführenden Firma und den Verantwortlichen des Ingenieurbüros Seuss. I

n der Ortschaft werden rund 845 Meter Abwasserkanal bis zum Druckpumpwerk verlegt. Von da ab wird das Abwasser über eine 420 Meter lange Abwasserdruckleitung zum Übergabeschacht im Industriegebiet Nord der Stadt Amberg geleitet und dann von dort über die bestehenden Leitungen des Industriegebietes dem Hauptsammler zum Klärwerk Theuern zugeführt. Die Kosten für die Abwasserleitungen belaufen sich auf 1,95 Millionen Euro.

Bürgermeister Märkl zeigt sich erfreut, dass auch die Problematik hinsichtlich der geringen Druckverhältnisse bei der Wasserversorgung in diesem Zuge gelöst werden können. 1600 Meter Wasserleitungen werden dafür bis zum Anschluss an den Übergabeschacht beim Industriegebiet Nord verlegt. Kosten: rund 1,1 Millionen Euro.

Ebenfalls wird im Zuge dieser Baumaßnahme die Hauptwasserleitung der Stadtwerke Amberg, die durch die Ortschaft Immenstetten führt, aufgrund des hohen Alters von rund 110 Jahren erneuert. Durch diese Leitung wird etwa ein Drittel der Stadt Amberg und das gesamte Industriegebiet Nord mit Trinkwasser versorgt. Um in Zukunft für die Bürger eine Breitbandversorgung auf höchstem Niveau sicherzustellen werden durch die Gemeinde nebenbei auch rund 1000 Meter Leerrohr-System für Glasfaserkabel mit verlegt. Die Leerrohre können dann Anbieter für die Erschließung der Ortschaft nutzen, ohne dass Erdarbeiten notwendig werden. Die Rohre werden bis zum Grundstück jedes Anwesens verlegt, damit einer Erschließung mit Glasfaseranschluss für jedes Anwesen technisch möglich wird, wenn sich ein Betreiber bereit erklärt, diese Erschließung anzubieten.

Für die Bürger der Ortschaft Immenstetten werden im gesamten Bauablauf immer wieder Einschränkungen Auftreten. Die Verantwortlichen seien bemüht, diese Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, versicherte Bürgermeister Märkl.

 
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