Der Geistliche hatte vorher den Trauergottesdienst im Feuerwehrhaus zelebriert. Von da marschierten unter den Klängen der Gleiritscher Blasmusik Bürgermeister Josef Hammer, Vertreter der Gemeinde, Die Chefin des Stabszuges der Bundeswehr in Weiden, Hauptmann Claudia Kolodinski, und die Vereine der Pfarrei zum Kriegerdenkmal, an dem Soldaten der Patenkompanie als Ehrenwache standen. Bürgermeister Hammer bezeichnete die Trauerfeier für die Opfer der Weltkriege als Mahnung zum Frieden. Das Gedicht „Krieg und Frieden“ sprachen Katharina Hemmer, Leonie Weidner, Kilian Rothballer und Wassim El Yasin aus der vierten Grundschulklasse.
In ihrer Ansprach ging Hauptmann Kolodinski auf die heutige Bedeutung des Volkstrauertages ein. Frieden, so lehre die Geschichte, sei nicht ansteckend. Kriege aber breiteten sich aus wie Epidemien, denen nur Klugheit, Verständigungswille und sittliche Entschlossenheit Einhalt gebieten können. Frieden zu schließen und zu erhalten, das verlangt auch Großmut und die Kraft zur Vergebung, auf allen Seiten. Die Soldatin legte mit Bürgermeister Hammer und dem Vorsitzenden der Soldatenkameradschaft, Mario Rössler, am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Mit der Nationalhymne der Blasmusik endete die Trauerfeier.













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