Irchenrieth
17.11.2019 - 12:04 Uhr

Volkstrauertag in Irchenrieth begangen

Es waren Menschen wie wir, Gott mögen ihnen den Frieden geben, den ihnen die Welt nicht geben konnte. Dies sind die Worte von Pfarrer Alfons Forster bei der Feier zum Volkstrauertag.

Bürgermeister Josef Hammer, Hauptmann Claudia Kolodinski und der Vorsitzende der Soldatenkameradschaft, Mario Rössler legen einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder. Bild: fz
Bürgermeister Josef Hammer, Hauptmann Claudia Kolodinski und der Vorsitzende der Soldatenkameradschaft, Mario Rössler legen einen Kranz am Kriegerdenkmal nieder.

Der Geistliche hatte vorher den Trauergottesdienst im Feuerwehrhaus zelebriert. Von da marschierten unter den Klängen der Gleiritscher Blasmusik Bürgermeister Josef Hammer, Vertreter der Gemeinde, Die Chefin des Stabszuges der Bundeswehr in Weiden, Hauptmann Claudia Kolodinski, und die Vereine der Pfarrei zum Kriegerdenkmal, an dem Soldaten der Patenkompanie als Ehrenwache standen. Bürgermeister Hammer bezeichnete die Trauerfeier für die Opfer der Weltkriege als Mahnung zum Frieden. Das Gedicht „Krieg und Frieden“ sprachen Katharina Hemmer, Leonie Weidner, Kilian Rothballer und Wassim El Yasin aus der vierten Grundschulklasse.

In ihrer Ansprach ging Hauptmann Kolodinski auf die heutige Bedeutung des Volkstrauertages ein. Frieden, so lehre die Geschichte, sei nicht ansteckend. Kriege aber breiteten sich aus wie Epidemien, denen nur Klugheit, Verständigungswille und sittliche Entschlossenheit Einhalt gebieten können. Frieden zu schließen und zu erhalten, das verlangt auch Großmut und die Kraft zur Vergebung, auf allen Seiten. Die Soldatin legte mit Bürgermeister Hammer und dem Vorsitzenden der Soldatenkameradschaft, Mario Rössler, am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Mit der Nationalhymne der Blasmusik endete die Trauerfeier.

 
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