„Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“ Mit diesem Zitat beendete die Stabszugführerin der Patenkompanie Artilleriebataillon 131 in Weiden, Hauptmann Claudia Kolodinski, am Samstagabend ihre Ansprache zum Volkstrauertag. Zuvor waren nach dem Gedenkgottesdienst von Pfarrer Alfons Forster die Vertreter der Gemeinde mit Bürgermeister Josef Hammer, die Vereine der Pfarrei und die Abordnung der Soldaten aus Weiden unter den Klängen der Blasmusik zum Kriegerdenkmal gezogen.
Die Soldatin führte an, dass ihr beim Formulieren ihrer Rede viele Bilder durch den Kopf gegangen seien. Die meisten davon begegneten ihr irgendwann einmal in Geschichtsbüchern und Dokumentation und zu häufig in den Nachrichten. Die Medien seien überladen mit Bildern aus Krisengebieten und Konfliktregionen. "Dort ein Krieg, da ein Terroranschlag. Welche Spuren hinterlassen diese Nachrichten und Bilder? Die Generation, die weiß wie sich Krieg anfühlt, wird immer kleiner, während die Generation, die zwar gänzlich ohne Konflikt in Deutschland aufwächst, aber für die der Terrorismus brisant ist, immer größer wird." So gesehen sei der Volkstrauertag ein Gedenktag, ein Innehalten für jede Generation, für Jung und Alt, egal in welcher Zeit sie aufgewachsen sind, um zu mahnen, nicht zu vergessen, für ein friedliches Miteinander einzutreten." Gedanken zum Volkstrauertag sprachen Kinder der Grundschule Bechtsrieth. Nach ihrer Rede legte die Stabszugführerin mit Bürgermeister Hammer und dem Vorsitzenden der Soldatenkameradschaft Mario Rössler einen Kranz am Ehrenmal nieder. Mit der Bayernhymne und dem Deutschlandlied endete die Gedenkfeier.














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