07.02.2020 - 09:26 Uhr
Karmensölden bei AmbergOberpfalz

CSU hat in Karmensölden noch viel vor

Norbert Wasner ist vor der Kommunalwahl zuversichtlich. Der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Karmensölden spricht von zahlreichen Projekten, die sein Ortsverband in Schäflohe, Karmensölden, Speckmannshof und Fuchsstein angestoßen hat.

Die Bewohner von Schäflohe, Karmensölden, Speckmannshof und Fuchsstein waren gespannt, was die CSU zu sagen hatte. Ins Schäfloher Feuerwehrgerätehaus waren dafür Ortsvorsitzender Norbert Wasner (am Rednerpult), Kreisvorsitzende Michaela Frauendorfer und Oberbürgermeister Michael Cerny gekommen.
von Autor GFRProfil

Bei der Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes war es zuerst Kreisvorsitzende Michaela Frauendorfer, die auf die Wahlen zu sprechen kam: „Gott sei dank hat die AfD in Amberg keine Basis“, denn die Partei hat keine eigene Liste für den Stadtrat aufgestellt. Bei acht antretenden Parteien und Grupperungen sei dennoch eine Zersplitterung zu befürchten. Damit werde es immer schwieriger, tragfähige Mehrheiten zu finden.

Konkret ging Ortsverbandsvorsitzender Wasner auf den Stadtteil ein. In Speckmannshof (Postweiher) und Schäflohe (Birkenfeld) wurden Baugebiete erschlossen und nahezu komplett bebaut. Beim Feuerwehrgerätehaus in Schäflohe ist die Außenrenovierung abgeschlossen. Der Kinderspielplatz in Schäflohe werde gut angenommen. Im vergangenen Jahr sei es nach vielen Bemühungen endlich gelungen, ein Tempolimit in Schäflohe durchzusetzen. In Karmensölden wurde die Kanalisation neu verlegt und ein Lärmschutzwall zur B 85 hin aufgeschüttet. Zudem sei eine weitere Brücke über die Bundesstraße auf Höhe der Ortschaft Karmensölden verhindert werden. Das Kanalsystem wurde außerdem auch in Fuchsstein erneuert. Alle Maßnahmen seien vom Ortsverband angestoßen und über die Stadtratsfraktion zur Entscheidung gebracht worden.

In den kommenden Jahren stehen laut Wasner weitere wichtige Projekte an: Er nannte den Ausbau der AM 1 von Amberg Richtung Ammerthal sowie den Aus- und Umbau des Schäfloher Feuerwehrgerätehauses, das über nicht mehr zeitgemäße Heizungen und Sanitäranlagen verfüge. Zudem gebe es für Frauen keine separaten Umkleiden. Wie der Ortsvorsitzende sagte, wolle die Stadt in Karmensölden weiteres Bauland ausweisen. In Schäflohe sollen zudem die alten Strom-Dachständer abgebaut und die Kabel in der Erde verlegt werden. Wasner: „Alle Maßnahmen, die wir von der CSU dem Bürger versprechen, werden wir auch einhalten.“

Im vollen Lehrsaal des Feuerwehrgerätehauses sagte Oberbürgermeister Michael Cerny, dass Politik oft viel mit Hartnäckigkeit zu tun habe. Bestes Beispiel im Ortsteil sei Norbert Wasner. Nachdem der Rathauschef die Leistungen und Vorzüge aufgelistet hatte, kam er auf künftige Herausforderungen zu sprechen. Ein großes Problem sei der Fachkräftemangel im Gesundheitsbereich: „Uns fehlen im Klinikum Ärzte und Pflegepersonal.“

Aus dem Kreis der Besucher kam der Vorschlag, das Park-and-Ride-Angebot in Amberg zu verbessern. Viele nutzten die Bahn, können den Bahnhof aber nur mit dem Pkw erreichen. Aber dort gebe es nicht genügend Parkplätze. Sinnvoll wäre es eventuell, die Autos in einer der Parkgaragen abzustellen. Dafür sollte es aber Sondertarife geben. Ein weiter Vorschlag kam von Janina Schmidt, der Rektorin der Poppenrichter Grundschule. Ihr liege das Wohl und die Sicherheit der Schulkinder am Herzen. Mehr als 20 Mädchen und Buben müssten jeden Tag frühmorgens aus dem Birkenfeld runter zum Dorfplatz zum Schulbus. Ihr Vorschlag: Der Fahrer soll in der Ortsmitte nach rechts in den Karlschacht abbiegen, am östlichen Ortsende in das Baugebiet Birkenfeld fahren und an der Einmündung der Straße Stockäcker in die Ludwigsleite die Kinder einsteigen lassen. Über den Zeilerweg könnte der Bus das Birkenfeld wieder verlassen. Janina Schmidt betonte ausdrücklich, dass sie diese Bus-Route nur morgens haben möchte. Mittags könnten die Kinder „wieder unten aussteigen“ und nach Hause gehen. Aber um 7.15 Uhr sei der gegenwärtige Weg für die Kinder einfach zu gefährlich.

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