24.06.2020 - 13:59 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Jugend stärker einbinden

Gemeinde Kastl will mit Jugendbürgerversammlung starten und darauf aufbauen

von Holger Stiegler (STG)Profil

Die Fraktion der Freien Wähler im Kastler Gemeinderat hat in der jüngsten Sitzung beantragt, dass die Kommune den so genannten EnergieMonitor des Bayernwerks einführt. Fraktionssprecher Dr. Gerhard Dobmeier betonte, dass dieser alle relevanten Informationen zum Thema Stromverbrauch und -erzeugung in Echtzeit liefere. In der Nachbarkommune Kemnath werde dies bereits gemacht. In einer online einsehbaren Übersicht würde dies grafisch aufbereitet, alle Energieerzeugungsanlagen würden nach ihrer Art gruppiert, auch würde der Verbrauch für Privathaushalte, öffentliche Gebäude sowie Gewerbe und Industrie aufgezeigt. Über den Punkt, so Bürgermeister Hans Walter, soll in einer der kommenden Sitzungen beraten werden. Dominik Kugler (FW) regte an, über die Etablierung eines Jugendrats nachzudenken. Bürgermeister Walter griff diese Idee auf und betonte, dass er in einem ersten Schritt eine Jugendbürgerversammlung abhalten wolle und man dann abschätzen könne, was man darauf aufbauen könnte.

Bürgermeister Walter informierte, dass die Tragkraftspritze der Feuerwehr Reuth nun für den Einsatz zur Verfügung stehe. Die Gesamtkosten betragen knapp 15.000 Euro, davon konnten ein knappes Drittel über Fördergelder gedeckt werden. Die Reuther Wehr soll – wie vom Gemeinderat bereits 2019 beschlossen – außerdem ein tragkraftspritzenfahrzeug bekommen. Hier sollen demnächst erste Angebote eingeholt werden. Die Fördersumme für ein solches Fahrzeug, so der Rathaus-Chef, betrage 24.700 Euro. Der Eigenanteil der Kommune werde bei bis zu 75.000 Euro liegen. Walter hofft, dass eine „Indienststellung“ Ende 2021/Anfang 2022 erfolgen kann. Der Bürgermeister informierte außerdem, dass zukünftig für alle Feuerwehrgerätehäuser, in denen Dieselfahrzeuge stehen und in denen gleichzeitig die Schutzanzüge untergebracht sind, eine Abgasabsauganlage nötig sein wird. Angedacht sei, eine Sammelausschreibung über die Steinwaldallianz für alle 17 Mitgliedskommunen durchzuführen.

Der Bürgermeister erinnerte daran, dass für die Deponie bei größeren Mengen immer ein Anlieferungsschein notwendig sei, der im Vorfeld durch das VG-Bauamt oder durch den Bürgermeister ausgestellt werde. Das Material dürfe nur aus der Gemeinde Kastl stammen, die geschätzte Menge und die Art des Materials müssten mitgeteilt werden. Angeliefert werden dürfen Beton, Ziegel, Fließen und Keramik, Dacheindeckungen aus Ziegel und Beton, Mauerwerksabbrüche und Baustoffe auf Gipsbasis sowie Boden und Steine sowie Baggergut, die keine gefährlichen Stoffe enthalten.

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