Für seinen Heimatort Kemnath wurde er aufgrund seines außerordentlichen sozialen und gesellschaftlichen Engagements sein ganzes Leben lang zum Geschenk. Dieser Tage feierte Zollitsch 80. Geburtstag, wozu ihm eine große Gratulantenschar ihre Glückwünsche aussprach, darunter auch Pfarrer Josef Irlbacher und Bürgermeister Josef Reindl.
Theodor Zollitsch ist ein echtes Kemnather Urgestein, obwohl sein Name nicht der Oberpfalz zuzuordnen ist. Die Familie hat diesbezüglich Nachforschungen angestellt und erfahren, dass das landwirtschaftliche Anwesen bereits seit 1642 unter dem Namen Zollitsch geführt wird. Seine Ursprünge hat der Name aber in Serbien.
Der Jubilar wuchs mit zwei Brüdern auf der elterlichen Landwirtschaft auf. Er ging in Kemnath zur Schule und besuchte anschließend die Landwirtschaftsschule in Nabburg. Später machte Zollitsch auch noch seinen Landwirtschaftsmeister und brachte sich auf dem elterlichen Hof ein, den er 1965 übernahm. Ein Jahr später heiratete Zollitsch seine Elisabeth, mit der er vier Kinder hatte. Inzwischen gehören neun Enkel zur Familie.
Theodor Zollitsch gehörte knapp 30 Jahre der Kirchenverwaltung der Pfarrei St. Margareta in Kemnath an, war Gemeinderat und des Ortssprecher. Als Obmann der Feldgeschworenen wirkte er bei der Flurbereinigung von 1968 bis 1972 mit. Aktiv brachte sich Zollitsch bei der Feuerwehr Kemnath, beim Soldaten- und Kriegerverein, bei der CSU und beim Bauernverband ein.
Große Freude hatte der Jubilar an den jährlichen Reisen mit seiner Frau, nachdem die Kinder erwachsen waren. So kam es, dass Theodor und Elisabeth Zollitsch ihre Flitterwochen in Ungarn erst anlässlich der Silberhochzeit nachholten.













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