Die spannende Reise in die Steinzeit begann mit einem theoretischen Teil, der mit einer Diashow den Schülern der Realschule fundiertes und handfestes Wissen vermittelte.
Archäologe Lothar Beinl erklärte an dem Projekttag wie Ausgrabungen vor sich gehen. So zeigte er Bilder einer Grabungsstätte bei Straubing, in der eine Wohnsiedlung gefunden wurde. Die Menschen lebten damals in sogenannten Langhäusern, die nicht selten eine Länge von über 50 Metern hatten.
Aufnahmen von ausgegrabenen Skeletten, bei denen Schmuckstücke und andere Grabbeigaben wie Werkzeuge oder Waffen entdeckt wurden, verdeutlichten, wie Menschen damals ihre Toten begraben haben. Anschließend führte Breinl zwei oft schweißtreibende Techniken vor, die die Menschen damals beherrschen mussten: Feuer entzünden und scharfe Klingen abschlagen. Mit Hilfe von Feuerstein und Katzengold (Pyrit) gelang es dem Referenten, Funken zu produzieren und mit Zunder und feinem Reedgras ein Feuer zu entfachen.
Dieser Funke sprang auch im darauffolgenden Workshop auf die Kinder über, als sie Techniken der Steinzeit selbst ausprobieren durften. Dabei entstanden neben echten Steinzeitbohrern auch Pfeile und Muschelketten. Zudem konnten sich die Schüler an der Herstellung eines "Steinzeittelefons" versuchen.
All diese Dinge wurden mit Natur-Farben aus Steinen angemalt. Die hergestellten Gegenstände nahmen die Kinder stolz mit nach Hause als Erinnerungsstück. Bei diesem Projekttag erlebten die Schüler hautnah, unter welchen Bedingungen die Menschen in der Jungsteinzeit lebten und was "unsere Vorfahren" bereits alles leisten konnten.













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