Kemnath
26.11.2018 - 14:26 Uhr

Digitale Infotheke

Die Kemnather Realschule wird mit dem "MINT21-Preis" ausgezeichnet.

Bei der Preisverleihung in München gratuliert der neue Kultusminister Michael Piazolo (Vierter von rechts) Realschuldirektor German Helgert, Fachoberlehrer Mathias Frischholz, Beratungsrektor Hermann Daubenmerkl (Zweiter, Dritter und Fünfter von rechts) und den Kemnather Realschülern. Bild: jzk
Bei der Preisverleihung in München gratuliert der neue Kultusminister Michael Piazolo (Vierter von rechts) Realschuldirektor German Helgert, Fachoberlehrer Mathias Frischholz, Beratungsrektor Hermann Daubenmerkl (Zweiter, Dritter und Fünfter von rechts) und den Kemnather Realschülern.

In Bayern gibt es derzeit 71 MINT21-Schulen. Ihr Ziel ist es, in besonderer Weise das Interesse ihrer Schüler an den MINT-Fächern zu fördern. Neun dieser Schulen konnten mit ihren Projekten die Jury besonders überzeugen. Sie erhielten aus den Händen unter anderem von Kultusminister Michael Piazolo die mit je 500 Euro dotierten Preise. Die Kemnather Realschule wurde für ihr Projekt "Digitale Infotheke - Konzeption, Planung, Fertigung und Programmierung" geehrt.

Unter Leitung von Fachoberlehrer Mathias Frischholz wurde ein Infoterminal mit 27-Zoll-Touchscreen entworfen, geplant und bei Siemens Healthineers mittels Laserschneidmaschine gefertigt. Inhalte wie die Abschlussfotos der vergangenen 35 Jahre wurden digitalisiert und das Infoangebot durch allgemeine Schulinformationen wie Übertritt, Fachschaften, Wahlfächer, Ganztagsschule, Abschlussprüfung erweitert.

Die Infotheke steht Schülern, Eltern und Besuchern nun im Verwaltungstrakt zur Verfügung. Der Kultusminister freute sich über so viel Forschergeist an den Realschulen. "Die heute ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler können stolz auf ihre Leistung sein, denn sie sind es, die schon bald unsere Welt von morgen gestalten werden." Zeitgleich dankte er auch allen verantwortlichen Lehrkräften der MINT21-Schulen.

Ähnlich äußerte sich Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, der im Namen der vbw erklärte: "Die Erweiterung der Initiative um digitale Themen ist im Hinblick auf die Arbeitswelt 4.0 von zentraler Bedeutung."

Ab dem Schuljahr 2018/2019 wurde die Initiative um weitere drei Jahre verlängert und gemäß ihrer neuen Schwerpunktsetzung in "MINT21DIGITAL" umbenannt. Ziel der Initiative MINT21 ist es, die Kompetenzen der Schüler im MINT-Bereich zu stärken und sie so sowohl auf anspruchsvolle Berufsausbildungen als auch auf die schulische Weiterbildung bis hin zur Hochschulreife noch besser vorzubereiten.

 
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