Kemnath
16.01.2019 - 14:20 Uhr

Engagiert und leistungsbereit

Experten stellen sich bei einer Podiumsdiskussion in der Realschule Kemnath und geben Tipps in Sachen Bewerbung. Neben Zeugnisnoten spielen außerschulische Aktivitäten wie Praktika oder Ehrenämter eine wichtige Rolle.

Andre Putzlocher, Wolfgang Heider, Holger Dederl, Robert Böhm, Margot Salfetter, Laura Möckel, Luisa Krafft und Marco Friepes (von rechts) geben den Schülern der Realschule Kemnath bei einem Informationsabend Tipps für die Bewerbung. Bild: jzk
Andre Putzlocher, Wolfgang Heider, Holger Dederl, Robert Böhm, Margot Salfetter, Laura Möckel, Luisa Krafft und Marco Friepes (von rechts) geben den Schülern der Realschule Kemnath bei einem Informationsabend Tipps für die Bewerbung.

"Was erwarten Betriebe von zukünftigen Auszubildenden?", fragen die beiden Moderatoren und Realschulkonrektoren Holger König und Margit Friedl bei einer Podiumsdiskussion in der Turnhalle der Kemnather Realschule. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Weiden durchlaufen die Neuntklässler der Realschule drei Schultage mit Vortrag- und Diskussionsveranstaltungen über notwendige Voraussetzungen, Ausbildungsweg, Möglichkeiten und Aussichten zahlreicher Berufe.

Als Auftaktveranstaltung gab es einen Informationsabend mit erfahrenen Experten, die es wissen müssen. Tipps und Infos für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche hatten Robert Böhm, Bereichsleiter der Personalabteilung der Sparkasse Oberpfalz Nord, Holger Dederl, Diplomingenieur und Bauunternehmer in Erbendorf, Personalleiter Marco Friepes und Luisa Krafft von der Firma Siemens, Bankbetriebswirt Wolfgang Heider von der Raiffeisenbank Oberpfalz Nordwest, Laura Möckel von der Firma Ponnath, Oberstudienrat Andre Putzlocher von der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement in Wiesau sowie Richard Zentner und Margot Salfetter von der Agentur für Arbeit in Weiden.

Sie schilderten den Schülern und Eltern, welche Anforderungen die Betriebe an die Auszubildenden stellen. "Entscheidend ist, ob sich der Schulabgänger für den angestrebten Beruf eignet und welchen Gesamteindruck er beim Vorstellungsgespräch hinterlässt", lautete die Kernaussage. "Der zukünftige Azubi sollte Engagement und Leistungsbereitschaft zeigen, sich für seinen zukünftigen Beruf interessieren und über die Firma Bescheid wissen, für die er arbeiten will", betonten die Personalchefs. Im Lebenslauf spielen Betriebspraktika eine wichtige Rolle, die während der Ferien in verschiedenen Ausbildungsbetrieben absolviert werden.

"Warum wollen Sie gerade diesen Beruf ergreifen und in unserer Firma arbeiten?", sei eine häufig gestellte Frage beim Vorstellungsgespräch. Positiv können sich außerschulische Aktivitäten im sportlichen, kulturellen oder kirchlichen Bereich auswirken. "Daraus lassen sich Rückschlüsse auf wichtige Grundkompetenzen wie Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein ziehen."

 
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